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Südkorea behält Einfuhrverbot von Fisch aus Fukushima bei

Obwohl die nukleare Katastrophe in Fukushima mittlerweile schon acht Jahre her ist, fürchten sich immer noch viele vor der Strahlung. Produkte aus der Präfektur und Umgebung lassen sich nur schwer ins Ausland verkaufen, was bei der Stärkung der Wirtschaft ein großes Problem ist. Aus dem Grund bat Japan Südkorea, das Einfuhrverbot von Produkten aus der Region aufzuheben. Das Land gab nun jedoch bekannt, die Regelung beizubehalten.

Am Freitag bestätigte die südkoreanische Regierung, dass weiterhin ein Importverbot für Fischereierzeugnisse aus Fukushima und sieben weiteren Präfekturen gilt. Zuvor gewannen sie einen Appell der Welthandelsorganisation (WTO) im Bezug zum Verbot. Südkorea lobte dabei die Entscheidung der Organisation. Die Regierung glaubte noch, dass die Justizbehörde der WTO sich zugunsten von Japan entscheidet.

Ein komplett dauerhaftes Verbot ist es allerdings nicht. Die Regelung bleibt so lange bestehen, bis Japan eindeutig nachweisen kann, dass es mit den Fischereierzeugnissen in den betroffenen Gebieten keine Probleme gibt. Erst wenn sie als absolut sicher gelten, denkt die Regierung über eine Aufhebung nach. So will Südkorea sichergehen, dass sie keine schädlichen Produkte für die Bevölkerung importieren.

Das Verbot für die Fischereierzeugnisse aus Fukushima und der Umgebung gilt seit der Katastrophe im März 2011. 2013 erweiterte Südkorea die Regelung, die nun für wirklich alle Fischereierzeugnisse galt. Gleichzeitig verschärften sich die Testanforderungen für die Produkte. Schon zu dem Zeitpunkt beklagte Japan, dass die Regierung es übertreibt und die Maßnahmen zu streng sind. Mittlerweile hoben andere Länder ihr Importverbot auf und lassen Produkte aus dem Krisengebiet wieder zu. Lediglich Taiwan besitzt ein ähnliches Verbot, das zusätzlich noch Reis und andere landwirtschaftliche Produkte mit einbezieht.

Mainichi Shimbun

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Kommentare

1 Kommentar

  1. Ich finde, es ist eine vernünftige Entscheidung. Die Regierung muss doch den Verbraucher vor schädlichen Produkten schützen.

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