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Südkorea will beim internationalen Olympischen Komitee die Flagge der aufgehenden Sonne verbieten lassen

Japan selbst will die Flagge bei den Spielen nicht verbieten

Die Olympischen Spiele in Tokyo rücken immer näher und mit ihnen ein altes Diskussionsthema. Zu den Spielen will Japan erneut die Flagge der aufgehenden Sonne benutzen. Südkorea protestiert dagegen, konnte bei dem japanischen Organisationskomitee jedoch kein Verbot erreichen. Nun gehen sie einen Schritt weiter und reichen ihre Forderung direkt bei dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ein.

Am Mittwoch teilte das südkoreanische Sportministerium mit, dass es dem Chef des IOC Thomas Bach einen Brief geschrieben habe. In diesem fordert es im Namen von Sportminister Park Yang-woo ein Verbot der Flagge bei den Spielen. Die Flagge der aufgehenden Sonne steht für viele Länder im asiatischen Raum für die Grausamkeit und Kriegsverbrechen der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg.

Japan steht zu der Flagge

Die gleichen Ansichten vertritt auch das südkoreanische Sportministerium. Für sie ist die Flagge das Symbol des japanischen Militärs während ihrer Invasion in südöstliche asiatische Gebiete im 19. Jahrhundert. Es ist definitiv ein politisches Zeichen, das bei den Menschen in Südkorea, China und anderen südostasiatischen Ländern alte Wunden und Schmerzen wieder hervorbringt.

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Andere Nationen äußerten sich in der Vergangenheit gleichermaßen kritisch zu der Flagge. Japan sieht in ihr jedoch kein problematisches Objekt. Das Tokyo Organisationskomitee lehnte es ab, die Flagge bei den Spielen nicht zu verwenden, da sie kein politisches Mittel sei und in Japan weit verbreitet ist. Japans Chefkabinettssekretär Suga Yoshihide unterstütze die Entscheidung und verstehe es, wieso es kein Verbot gibt.

Quelle: NHK

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