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Taifun Faxai zeigt Probleme mit dem Stromnetz in Japan auf

Investitionsrückgang schwächt Japans Stromversorgung

Der Taifun Faxai hat der japanischen Präfektur Chiba schwer zugesetzt und deutlich gezeigt, dass das Stromnetz von Japan sehr anfällig ist. Die Region kämpft immer noch mit Stromausfällen, was mittlerweile auch einige Menschen mit dem Tode bezahlt haben.

Zwar arbeitet Tepco mit Hochdruck daran, die Stromversorgung wieder herzustellen, doch es bleibt die Frage, ob es Probleme mit den Sicherheitsstandards gibt.

Immer mehr Naturkatastrophen durch den Klimawandel

Da Naturkatastrophen immer häufiger auftreten, als Folge des Klimawandels, sollten die Erkenntnisse, die man durch den Taifun Faxai sammeln kann, für zukünftige Naturkatastrophen als Vorbild nehmen.

Faxai kappte bei 930.000 Haushalten den Strom, am Sonntag um 22:00 Uhr waren immer noch rund 110.000 Haushalte nicht am Stromnetz angeschlossen.

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Laut Tokyo Electric Power Company Holdings Inc. soll die Stadt Chiba im Laufe des Tages wieder vollständig mit Strom versorgt werden. Das Unternehmen erwartet allerdings, dass man für eine vollständige Reparatur der Stromnetze noch weitere 10 Tage brauchen wird.

Einer der Gründe für die Stromausfälle ist der Einsturz von zwei Stahltürmen in Kimitsu.  Das Industrieministerium fordert, dass die Stahltürme 144 km/h Wind standhalten müssen. Die eingestürzten Türme erfüllten die Anforderung.

Faxai hatte allerdings eine Windgeschwindigkeit von durchschnittlich 207 km/h.

Sinkende Investitionen schwächen Japans Stromnetz

Ein weiteres Problem sind die wenigen Inventionen, die in das japanische Stromnetz fließen. Bei Tepco sanken die Inventionen von rund 900 Milliarden Yen im Jahr 1991 auf 210 Milliarden Yen im Jahr 2015.

Viele Menschen in den betroffenen Gebieten sehen daher die alten Anlagen und die fehlenden Sanierungen als Ursache für die massiven Stromausfälle.

Kazuyuki Shiokawa, Senior Engineer bei Tepco Power Grid Inc., sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz, dass die Wartungs- und Reparaturkosten gegenüber den 90er Jahren nur um einige Prozent gesunken seien, obwohl die Zahl der neuen Investitionsprojekte zurückgegangen sei.

Tepco steht vor der Herausforderung, ein starkes Stromversorgungsnetz in Japan aufzubauen, während sich das Unternehmen aufgrund der Atomkatastrophe in seinem Werk Fukushima No. 1, das durch das starke Erdbeben und den Tsunami vom März 2011 schwer beschädigt wurde, in einer schwierigen finanziellen Situation befindet.

Quelle: Kyodo, MA, AS

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