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Überschwemmungen und viele Verletzte

Taifun Hagibis trifft auf Japan

Am Samstag traf der Taifun Hagibis um 19:00 Uhr auf Japan. Die japanische Wetteragentur rief bereits um 15:20 Uhr die Warnstufe 5 aus, da mit extrem starkem Regen zu rechnen ist.

Mittlerweile wurde zwei Tote, 10 vermisste und 90 verletzte Menschen gemeldet.
Update, die Zahl der Todesopfer ist auf 19 angestiegen, außerdem werden weit über 100 Verletzte und 19 Vermisste gemeldet.

Die Einwohner der Präfekturen Tokyo, Shizuoka, Kanagawa, Saitama, Gunma, Yamanashi und Nagano wurden aufgefordert, sich in sichere Gebäude zu begeben.

Erste Meldungen über Hochwasser kamen bereits kurz, bevor der Taifun auf Japan traf. Außerdem wurden Evakuierungsanweisungen ausgeben.

Mittlerweile gibt es aus mehren Städten Hochwasserwarnungen, darunter Sendai in der Präfektur Miyagi, wo ein Mann vom Fluss Hirose mitgerissen wurde.

In der Präfektur Fukushima traten gleich drei Flüsse über die Ufer, auch andere Präfekturen melden Überschwemmungen. Um den Wasserstand des Sagami-Flusses zu senken, wurde durch den Shiroyama-Damm in der Präfektur Kanagawa Wasser abgelassen.

Warnstufen

Erdbeben in der Kanto Region

Um 18:22 traf ein Erdbeben der Stärke 5,7 die Kanto Region, eine halbe Stunde bevor der Taifun in der Präfektur Shizuoka landete.

Laut NHK waren ab 18:00 Uhr rund 390.000 Häuser um Tokyo ohne Strom. Tokyo Electric Power Co. gab an, dass sie daran arbeiten, die Stromversorgung wiederherzustellen.

LESEN SIE AUCH:  Japans Wetteragentur warnt eindringlich vor Super-Taifun Hagibis

In der Präfektur Chiba wurde gemeldet, dass das öffentliche Informationssystem noch nicht richtig einsatzbereit ist. Dort richtete bereits der Taifun Faxai große Schäden an. Damit können in einigen Regionen der Präfektur keine Informationen der Behörden an die Bevölkerung weiter gegeben werden.

Verletzte und Tode durch den Taifun

Zudem gibt es Berichte, dass einige Kommunalverwaltungen keine Informationen auf ihre Webseiten veröffentlichen.

In der Stadt Sagamira brach um 18:00 Uhr ein Hang ab und verschüttete ein Haus. Die Feuerwehr konnte die beiden Bewohner retten.

Auch in der Stadt Nihomatsu kam es zu einem Erdrutsch, der ein Haus zerstörte. Die Feuerwehr sucht zurzeit noch nach den zwei Bewohnern.

In Tomioka wurden zwei Häuser von einem Erdrutsch zerstört. Ein Mann wurde gerettet, verstarb aber später im Krankenhaus, zwei weitere Personen wurden noch vermisst.

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In Chiba wurde ein Haus zerstört und mindestens achten Menschen verletzt. Ein Mann starb in der Nähe des Hauses, als sein Auto von dem starken Wind umgekippt wurde.

Insgesamt gehen die Behörden zur Zeit von 19 Toten aus, es gibt Berichte über weitere Menschen, die zu Tode gekommen sind. Allerdings gibt es noch keine öffentliche Bestätigung.

Viele Supermärkte melden leere Regale, da sich die Menschen mit allem Nötigen eingedeckt haben.

Leere Regale in einem Supermarkt in Tateyama.
Leere Regale in einem Supermarkt in Tateyama. Bild: Kyodo

Liste der Eisenbahnunternehmen, Fluggesellschaften und Flughäfen, die Informationen auf englischer Sprache anbieten.

Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge:

  • JR East (für Joetsu Shinkansen über Tokyo, Niigata; Hokuriku Shinkansen über Tokyo, Nagano; Tohoku Shinkans über Tokyo, Sendai, Morioka, Aomori)
  • JR Central (für Tokaido Shinkansen über Tokyo, Yokohama, Nagoya, Kyoto, Osaka)
  • JR West (für Sanyo Shinkansen über Osaka, Kobe, Okayama, Hiroshima, Fukuoka)
  • JR Kyushu (für Kyushu Shinkansen über Fukuoka, Kumamoto, Kagoshima)

Nahverkehrszüge in Tokyo und Umgebung:

JR Linien 

Fluglinien:

Flughäfen:

Flughafentransport

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