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Tausende Menschen versterben an den Nachwirkungen des Tsunami von 2011

Das Tōhoku-Erdbeben löste 2011 einen Tsunami aus, der zahlreichen Menschen das Leben kostete. Obwohl die Katastrophe nun fast acht Jahre her ist, leiden viele immer noch darunter. Japans Regierung bestätigte nun, dass mehrere tausend Überlebende in den letzten Jahren an den Nachwirkungen des Tsunami verstarben und die Zahl 2018 anstieg.

Von 2011 bis zum letzten September verstarben 3.701 Personen an den Auswirkungen der Katastrophe. 93 Prozent verstarben bereits drei Jahre nach dem Tsunami. Das gab die Wiederaufbaubehörde bekannt, die seit den Ereignissen alle sechs Monate Daten zu den Todesfällen in Japan in Zusammenhang mit dem Tsunami sammelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl jedoch mit 56 Fällen leicht gestiegen.

Die Präfektur Fukushima verzeichnet allgemein die meisten Todesfälle mit 2.250 Personen. Danach folgt die Präfektur Miyagi mit 928 Todesfällen. Die Region traf der Tsunami besonders stark und er zerstörte mehr als 83.000 Häuser und tötete 10.500 Menschen. Mehr als 1.000 Personen sind weiterhin vermisst. Die Präfektur Iwata verzeichnete 467 Todesfälle. Während des Tsunami starben in der Region mindestens 5.100 Menschen, weitere 1.100 gelten als vermisst.

Lange Evakuierungen belasten die Menschen

Experten verwundert es nicht, dass Fukushima die höchsten Zahlen besitzt. Zahlreiche Orte mussten aufgrund der nuklearen Katastrophe in der gleichnamigen Stadt in kürzester Zeit komplett evakuiert werden. Der Stress der Evakuierung, die neue Umgebung und andere Probleme setzten deswegen vielen zu, was sich auf die Gesundheit auswirkte. Viele Verstorbene waren deswegen körperlich und seelisch stark erschöpft. Ende letzten Jahres belegte eine neue Studie, dass sich die Evakuierung nach der Katastrophe ebenfalls auf die Knochendichte der Menschen auswirkte. Der Tsunami selbst traf die Präfektur im Vergleich nur weniger stark und es gab ungefähr 1.800 Opfer.

Quelle: NHK

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