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Tausende nehmen am Lucky-Man-Rennen in Hyogo teil

Japan besitzt eine Menge Neujahrstraditionen, die manchmal ein wenig skurril sind. Eine von ihnen ist das sogenannte Lucky-Man-Rennen am Nishinomiya-Schrein in der Präfektur Hyogo. Am Donnerstag nahmen erneut Tausende Personen an dem Event teil und versuchten ihr Bestes zu geben.

Jedes Jahr findet das Rennen am 10. Januar am Schrein in Nishinomiya statt. Wie bei jedem Rennen heißt es für die Teilnehmer, der Schnellste zu sein. Allerdings winkt kein Pokal als Trophäe, sondern Glück für das aktuelle Jahr.

Punkt sechs Uhr öffneten sich am Donnerstag die Tore des Schreins. Gleichzeitig fiel damit der Startschuss und rund 5.000 Personen versuchten als erste die 230 Meter entfernte Haupthalle zu erreichen. Damit es aufgrund der hohen Teilnehmerzahl nicht zu Gedrängel kommt, loste der Schrein vorab 107 Personen aus, die als erstes starten. In der Haupthalle stehen Priester bereit, welche die Läufer abfangen, damit sie nicht gegen den Altar laufen. Obwohl das Rennen Lucky Man heißt, dürfen mittlerweile ebenfalls Frauen teilnehmen.

Glück und Aufmunterung für das Katastrophengebiet

Der 22-jährige Yuki Yamamoto setzte sich gegen die Konkurrenz durch und erreichte als Erster das Ziel. Der Feuerwehrmann und ehemalige Stabhochspringer aus Fukuyama (Hiroshima) zeigte sich sehr glücklich über seinen Erfolg. Er hofft, dass er dieses Jahr viel Glück hat, damit er Menschen glücklich machen kann, die in seiner Heimat letztes Jahr unter den Erdrutschen und Überflutungen litten.

Auf den zweiten Platz schaffte es der 30-jährige lokale Komiker Yuki Itami. Den Dritten ergatterte der 23-jährige Katsuya Tamaki aus Kakogawa, Hyogo. Sie dürfen sich ebenfalls über viel Glück im Jahr 2019 freuen. Nach dem Rennen feierten die Teilnehmer zusammen mit den Besuchern. Auf dem Gelände gab es mehrere Essenstände und der Schrein verteilte Sake.

Erste Frau als Torwächter dabei

Dieses Jahr gab es sogar eine besondere Premiere. Zum ersten Mal in der Geschichte des Rituals war eine Frau unter den Torwächtern, die das Tor bis zum Beginn des Rennens verschlossen halten müssen. Kein einfacher Job, wenn sich dahinter so viele Menschen befinden. Zusätzlich müssen die Wächter schnell sein und sich möglichst schnell aus der Laufbahn der Teilnehmer retten.

Die 36-jährige Miyuki Abe aus der Präfektur Iwate meisterte ihre Aufgabe mit Bravour. Sie ist die zweimalige Gewinnerin des Lucky-Women-Rennens, das als Teil einer Tsunami-Evakuierungsübung in Kamaishi stattfindet. Reportern erzählte sie, dass sie die Kraft des Lucky Man in die Tohoku-Region bringen will, die durch das Erdbeben und den Tsunami 2011 verwüstet wurde.

Quelle: NHK, Kyodo News

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