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Tausende nehmen an der nationalen Goldfisch-Schöpf-Meisterschaft in Nara teil

Erwachsene und Kinder nahmen teil

Eigentlich ist die Präfektur Nara besonders für seine zahlreichen Rehe bekannt. Allerdings bietet die Region ebenfalls die Heimat für zahlreiche Goldfische, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Am Samstag fand so die nationale Goldfisch-Schöpf-Meisterschaft in Yamatokoriyama statt, die Tausende von Menschen anzog.

Am Sonntag nahmen 1.850 Menschen an den 25. Meisterschaften in einer Turnhalle der Stadt teil. Weitere 18.000 schauten sich das Spektakel an. Die kleinen Fische wurden dabei nicht mit einer Angel, sondern einer Papierkelle, Poi genannt, gefangen. Teilnehmer mussten in drei Minuten versuchen, so viele Fische zu fangen, ohne dass die Kelle kaputtgeht.

Insgesamt gab es drei Kategorien. Eine war für Erwachsene, eine für Teams und eine für Kinder. Bei den Teams gewann eine Gruppe mit dem Nahmen Cho Athena aus Sakurai, die stolze 146 Fische fingen. Bei den Erwachsenen gewann ein lokaler Mann mit 70 Fischen und bei den Kindern ein Junge aus Osaka mit 60 Goldfischen.

Besonderes Kunstevent begeistert Besucher

Als besondere Attraktion gab es neben dem Wettkampf selbst eine Vorführung des bekannten Künstlers Riusuke Fukahori. Mit einer Mischung aus Acrylfarbe malte er einen großen Goldfisch auf ein Stück japanisches Papier, das wie ein riesiger Poi aussah. International erlangte Fukahori dank des Internets mit seinen Werken aus Kunstharz und Farbe viel Aufmerksamkeit. Er schafft es nämlich, in der transparenten Flüssigkeit die Fische so realistisch zu malen, dass es wirklich aussieht, als wenn richtige Goldfische in ihr schwimmen.

Normalerweise ist dieses Spiel vor allem bei Sommerfesten in Japan zu finden. Gegen wenig Geld dürfen die Spieler versuchen mit dem dünnen Papier einen der Fische zu fangen. Je nach Stand dürfen sie ihn dann entweder behalten oder erhalten einen kleinen Preis. Besonders Kinder haben viel Spaß bei dem Spiel, was allerdings bei Tierschützen in der Kritik steht. Häufig lassen Gewinner die Fische in normalen Gewässern frei, was schädlich für Ökosystem ist oder kümmern sich nicht richtig um sie.

Quelle: MS

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