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E. coli-Bakterien bei Kindern gefunden

Tausende Schüler in Saitama erleiden Lebensmittelvergiftung

Seit einigen Wochen sind die Schulen in Japan wieder geöffnet und Kinder gehen fast wieder ihrem normalen Alltag nach. Eltern atmen jetzt auch auf, da sie sich nicht mehr um das Mittagessen und die allgemeine Betreuung kümmern müssen. In Saitama kam es allerdings vor einigen Tagen zu einem Vorfall. Tausende Schüler und Lehrer erlitten eine Lebensmittelvergiftung.

Mehr als 3.400 Grund- und Mittelschüler sowie Lehrer haben wohl verdorbenes Essen an 15 verschiedenen Schulen gegessen. Örtliche Behörden bestätigten am Donnerstag, dass etwas mit dem Schulessen nicht stimmt. Die ersten Meldungen von Lebensmittelvergiftungen gab es dabei jedoch schon am 26. Juni.

Ursache ist noch nicht geklärt

Kinder aus Schulen in Yashio, Saitama klagten nach dem Mittagessen über Symptome einer Lebensmittelvergiftung, wie Bauchschmerzen, Übelkeit und starken Durchfall. Zu essen gab es an dem Tag unter anderem gebratenes Hühnchen und Algensalat. Geliefert wurde das Essen von dem Tobu Kyushoku Center.

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Aufgrund der Erkrankung konnten am Montag 377 Schüler nicht zur Schule. Es soll sich allerdings niemand in ernsthafter Gefahr befinden. Bis jetzt gibt es noch keine Belege dafür, dass das Essen wirklich verdorben war.

E. coli-Bakterien gefunden

Die Präfekturregierung geht jedoch davon aus, dass das Mittagessen die Ursache für die Erkrankungen ist. In den Stuhlproben der Schüler wurden teilweise von örtlichen Gesundheitszentren E. coli-Bakterien gefunden.

Aus diesem Grund forderten sie den Lieferanten auf, die Küche für drei Tage nicht zu betreiben. Mit der steigenden Zahl an Fällen wurde der Lieferungsstopp ausgeweitet. Zuletzt wies die örtliche Bildungskommission Schüler und Lehrer der betroffenen 15 Schulen an, vorerst weiter ihr eigenes Mittagessen mitzubringen. Ob es eine umfassende Untersuchung wegen des Vorfalls gibt, bestätigten die Behörden bis jetzt nicht.

MS

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1 Kommentar

  1. Kann man nur von Glück sagen, dass niemand ernsthaft von einer schweren Lebensmittelvergiftung betroffen war. Gerade bei so vielen Kindern.

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