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Taxifahren wird teurer

Taxis in Japan erhöhen zum ersten Mal seit 15 Jahren ihre Preise

Die Inflation lässt in Japan kaum einen Bereich des alltäglichen Lebens unberührt. Nun sollen auch die Taxitarife in Tokyo nach fünfzehn Jahren zum ersten Mal wieder erhöht werden.

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Überall steigen die Preise. Von Lebensmitteln bis Mode. Vieles wird teurer. Allein die Inflation in Tokyo stieg im Oktober im Jahresvergleich um 3,4 Prozent. Damit ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr.

Neue Tarife gelten ab Mitte November

Das Verkehrsministerium von Tokyo plant, den Grundtarif für Taxis der Standardgröße ab dem 14. November von 420 Yen (etwa 2,86 Euro) auf 500 Yen (etwa 3,40 Euro) anzuheben. Das entspricht einer Erhöhung von fast 20 Prozent.

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Die wachsenden Rohstoffkosten sind allerdings nicht der einzige Grund für die Preiserhöhung. Die Branche hat aufgrund der Pandemie auch nach wie vor mit sinkenden Fahrgastzahlen zu kämpfen.

Nicht nur der Grundtarif wird angepasst

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Laut einiger weiterer Quellen sollen auch die entfernungsabhängigen Tarife ab dem 14. November geändert werden. Zukünftig sollen demnach 100 Yen (etwa 68 Cent) für alle 255 Meter anstatt 80 Yen (etwa 54 Cent) für alle 233 Meter berechnet werden.

Die neuen Tarife gelten für alle Taxis der Standardgröße, die die 23 Bezirke Tokyos sowie die beiden angrenzenden Städte Musashino und Mitaka bedienen.

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