Anzeige
HomeNachrichten aus JapanTechnikJapanischer Mobilfunkanbieter kämpfte mit Netzausfall

Landesweite Probleme

Japanischer Mobilfunkanbieter kämpfte mit Netzausfall

Der japanische Mobilfunkanbieter KDDI teilte am Sonntag mit, dass durch eine Netzstörung 39,15 Millionen Mobilfunkverbindung mehrerer Anbieter landesweit gestört sind.

Anzeige

Die Störung begann am Samstag und führten zu einigem Chaos. Ausgelöst wurden die Probleme durch eine Störung im Sprachanrufsystems, die eine Verkehrskonzentration ausgelöst hatte, die das Unternehmen dazu veranlasste die Kommunikation zu kontrollieren.

Störung sorgte für landesweite Probleme

Durch die Probleme im Netz des drittgrößten japanischen Mobilfunkanbieters wurden alle Arten von Diensten gestört, darunter auch in Tokyo, wo Fahrgäste zeitweise keine IC-Karten in Bussen benutzen konnte. Auch einige Geldautomaten fielen aus.

LESEN SIE AUCH:  Japans Mobilfunkanbieter starten Katastropheninformationsdienst für Ausländer

Japans Innen- und Kommunikationsminister Yasushi Kaneko sagte auf einer Pressekonferenz, er betrachte die Störung als einen ernsten Vorfall und kritisierte KDDI wegen der anhaltenden Netzunterbrechung. Außerdem deutete er den Erlass einer Verwaltungsanordnung an, um die Probleme im System des Mobilfunkanbieters zu untersuchen.

Probleme auch bei anderen Mobilfunkanbietern

Von den Problemen des KDDI-Netzes waren auch die Marke UQ Mobile und povo betroffen, ebenso wie kleinere Konkurrenten, die Verbindungen von der Telekommunikationsgesellschaft mieten.

Anzeige

Das japanische Telekommunikationsgesetz sieht vor, dass die Regierung ein Problem als „schwerwiegenden Vorfall“ einstufen kann, wenn 30.000 oder mehr Personen, die Dienste abonnieren, mit denen Notrufnummern wie 110 oder 119 gewählt werden können, für eine Stunde oder länger betroffen sind.

Im Oktober letzten Jahres kam es bei Japans größtem Mobilfunkanbieter NTT Docomo Inc. zu einem Systemausfall, woraufhin eine behördliche Anordnung erlassen wurde, um eine Wiederholung zu verhindern.

Die Störung, die rund 29 Stunden dauerte und mindestens 12,9 Millionen Nutzer betraf, wurde vom Kommunikationsministerium als schwerwiegender Vorfall eingestuft.

Anzeige
Anzeige