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KI gibt buddhistische Ratschläge

Universität Kyoto stellt „Buddhabot“ KI vor

Forscher der Universität Kyoto haben eine KI vorgestellt, die sie „Buddhabot“ getauft haben. Die KI liefert Ratschläge aus buddhistischer Sicht.

Die KI wurde unter anderem am Kokoro Research Center der Universität entwickelt und antwortet auf 108 Arten auf die Fragen der Menschen.

„Buddabot“ nutzt Googles BERT

„Mit dem Buddhabot kann jeder zu jeder Zeit und an jedem Ort Fragen stellen“, sagte Seiji Kumagai, ein Professor für buddhistische Studien am Forschungszentrum. Er fügte hinzu: „Ich hoffe, dass es eine Gelegenheit für die Menschen sein wird, ihr Vertrauen in den Buddhismus zu stärken.“

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Die Forscher wandten für die Entwicklung einen Algorithmus namens „BERT“ an, der von Google zur Verfügung gestellt wird.

Sie wählten Passagen aus dem ältesten buddhistischen Sutra „Sutta Nipata“ aus, die auch heute noch leicht zu verstehen sind, und erstellten eine Liste von Fragen und Antworten, um die KI diese lernen zu lassen. Derzeit kann der „Buddhabot“ Fragen anhand von 108 verschiedenen Passagen beantworten. Um die KI zu entwickeln, erhielt das Team auch die Unterstützung eines buddhistischen Gelehrten.

Zum Beispiel antwortet die KI auf die Frage: „Wie kann ich mich jeden Tag amüsieren, obwohl ich wegen des Coronavirus nicht mehr ausgehen kann?“ „Um ein ruhiges, reines Leben zu führen, ist es wichtig, sich zuerst selbst zu reinigen, Rücksicht auf andere zu nehmen und Zeit mit ähnlich reinen Menschen zu verbringen.“

Derzeit gibt es noch Probleme wie Unstimmigkeiten zwischen Fragen und Antworten, daher will das Team die Genauigkeit der KI verbessern, indem sie die KI mit weiteren Daten füttert.

KI zurzeit noch nicht öffentlich nutzbar

Um sicherzustellen, dass die Entwickler den Wortlaut der Sutren nicht verändern und dass der „Buddhabot“ keine Wörter verwendet, die Buddha nie benutzt hat, wird er vorerst nur akademisch und nicht öffentlich eingesetzt.

Da der japanische Buddhismus häufig in Beerdigungs- und Besichtigungsszenen eine Rolle spielt, ist ein Gefühl der Krise über die aktuelle Situation entstanden, die dazu führen könnte, dass die Religion in den Hintergrund rückt.

Koshin Higashifushimi, Hauptverwalter des Shoren-in Monzeki-Tempels in Kyotos Bezirk Higashiyama, sagte: „Ich hoffe, dass es ein Schritt für Menschen wird, die bisher keine Gelegenheit hatten, mit dem Buddhismus in Kontakt zu kommen, um ihn kennenzulernen.“

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