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TEPCO entschuldigt sich für unpassenden Fukushima-Hashtag

Der Begriff Kojomoe wird für Menschen verwendet, die einen Gefallen daran finden, sich Betriebsgrundstücke oder Fabrikgebäude anzuschauen. Auf Instagram und Twitter veröffentlichte kürzlich der japanische Energiekonzern TEPCO unter gleichnamigem Hashtag ein Bild des zerstörten Fukushima Daiichi-Komplexes und erntete dafür harsche Kritik in den sozialen Medien.

Fukushima Daiichi Atomkraftwerk Daiichi
Bild: Wikimedia Commons

Nun entschuldigte sich ein Beamter der Tokyo Electric Power Company Holdings Inc. (TEPCO) für diese Veröffentlichung. Am Montag sagte er den Medien, dass sich die Firma dadurch ein besseres Verständnis der jüngeren Generationen für die Arbeit des Unternehmens erhoffte. Doch die Internetgemeinde reagierte verständnislos. Leser fragten in ihren Kommentaren nach dem Schuldgefühl und der Moral der Konzernleitung im Hinblick auf die Nuklearkatastrophe nach dem Erdbeben und Tsunami im Jahre 2011 und die Opfer.

Der Energiekonzern stand schon einmal in der Kritik aufgrund seiner Insensibilität gegenüber der Öffentlichkeit und den Betroffenen der Fukushima-Katastrophe. Erst im Frühjahr dieses Jahres musste das Unternehmen den Verkauf von fragwürdigen Souvenirs einstellen. Der Konzern verkaufte Plastikordner, die zum damaligen Zeitpunkt aktuelle Bilder des gesamten Kraftwerkkomplexes zeigten.

Souvenirs Fukushima Daiichi
Die Aktenhülle mit den Bildern vom Kernkraftwerk. Bild: TOKYO ELECTRIC POWER COMPANY HOLDINGS INC.

Quelle: Kyodo News

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