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Weltweite Bestürzung

Tod des japanischen Ex-Premierministers erschüttert weltweit

Der Tod des japanischen Ex-Premierministers Shinzō Abe, der am Freitag einem Attentat während einer Wahlkampfrede zum Opfer fiel, hat weltweit für Erschütterung gesorgt.

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Überall auf der Welt äußerten sich Politiker schockiert über das Attentat.

USA äußerten sich betrübt über den Mord am japanischen Ex-Premierminister

US-Außenminister Anthony Blinken erklärte am Rande des G20-Außenministertreffens auf Bali, die USA seien zutiefst betrübt über die Ermordung Abes.

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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Angriff auf Abe als verheerend. Er bezeichnete Abe als einen wahrhaft großen Mann und Führer und sagte, Abe sei ein wahrer Freund von ihm und, was noch viel wichtiger ist, von Amerika.

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„Dies ist ein enormer Schlag für das wunderbare japanische Volk, das ihn so sehr geliebt und bewundert hat. Wir alle beten für Shinzo und seine wunderbare Familie!“, so Trump.

Der australische Premierminister Anthony Albanese schrieb auf Twitter: „Schockierende Nachrichten aus Japan: Der ehemalige Premierminister Shinzō Abe wurde erschossen. Unsere Gedanken sind in dieser Zeit bei seiner Familie und dem japanischen Volk.“

Deutschlands Außenministerin Baerbock schrieb auf Twitter: „Ich bin schockiert über die Nachricht, dass Shinzō Abe erschossen wurde. Meine Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.“

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern, die sich am Freitag in Sydney mit Albanese traf, sagte, sie sei zutiefst schockiert.

„Er war eine der ersten Führungspersönlichkeiten, die ich formell traf, als ich Premierministerin wurde. Er war sehr engagiert in seiner Rolle, aber auch großzügig und freundlich. Ich erinnere mich, dass er mich nach dem kürzlichen Verlust unseres Haustieres fragte, als ich ihn traf. Eine kleine Geste, die aber für die Art von Mensch spricht, die er ist“, so Ardern. „Meine Gedanken sind bei seiner Frau und den Menschen in Japan. Ereignisse wie diese erschüttern uns alle zutiefst.“

Auch die asiatischen Staats- und Regierungschefs äußerten sich fassungslos

Der indische Premierminister Narendra Modi schrieb: „Wir sind zutiefst erschüttert über den Anschlag auf meinen lieben Freund Abe Shinzo. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihm, seiner Familie und den Menschen in Japan.“

Der philippinische Außenminister Enrique Manalo sagte, er habe die Nachricht mit großer Bestürzung und Betroffenheit vernommen. „Ich spreche ihm mein tiefes Mitgefühl aus und bete für seine baldige Genesung“, so Manalo.

Die indonesische Außenministerin Retno Marsudi übermittelte das tiefe Mitgefühl der G-20-Außenminister und Gebete für die baldige Genesung von Abe. Marsudi ist aktuell auch auf Bali.

Andere ehemalige Staats- und Regierungschefs verurteilten den entsetzlichen Anschlag auf Abe, den dienstältesten Premierminister Japans. Er führte Japan von 2006 bis 2007 und noch einmal ab 2012, bevor er 2020 aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands zurücktrat.

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