• News
Home News Todesstrafe gegen den Mörder von zwei japanischen Schülern bestätigt
Anzeige

Todesstrafe gegen den Mörder von zwei japanischen Schülern bestätigt

Das Todesurteil gegen Koji Yamada aus der Osaka-Präfektur ist nun gültig. Der Mann hatte 2015 zwei Schüler einer Junior-Highschool ermordet. Nun zog er seinen Antrag auf Berufung zurück. Damit kann die Todesstrafe nun vollstreckt werden.

Die beiden Schüler verschwanden am 12. August 2015

Die beiden Schüler wurden am Abend des 12. August 2015 als vermisst gemeldet. Sie besuchten dieselbe staatliche Junior-Highschool in Neyagawa und hatten sich an diesem Abend in der Nähe ihres Wohnortes verabredet. Ihre Eltern informierten die Polizei, nachdem die Kinder auch bis in den späten Abend nicht zurückgekehrt waren.

Der Leichnam von Natsumi Hirata wurde am folgenden Tag, dem 13. August, auf einem Parkplatz in Takatsuki in der Osaka-Präfektur gefunden. Das Skelett von Ryoto Hoshino wurde am 21. August in einem Berggebiet von Kashiwara gefunden. Dieses Berggebiet hatte Yamada besucht. Er wurde am selben Tag festgenommen.

Mehr zum Thema:  EU fordert Abschaffung der Todesstrafe in Japan

Die Verteidigung spricht sich gegen die Todesstrafe aus

Während der ersten Anhörung seines Gerichtsverfahrens am Amtsgericht von Osaka im November 2018 hatte der 49-jährige Yamada die Taten noch geleugnet. Die 13-jährige Natsumi Hirata habe er nicht absichtlich getötet. Und im Falle des 12-jährigen Ryoto Hoshino plädierte er auf unschuldig und behauptete, der Junge sei an einer Krankheit gestorben.

Das Amtsgericht von Osaka verurteilte ihn dennoch am 19. Dezember 2018 zum Tode. Für das Gericht war klar, dass Yamada die beiden Schüler am 13. August in der Präfektur Osaka oder in der näheren Umgebung ermordete. Die Kinder wurden erstickt. Da nach den Gutachten auch die geistige Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten bestätigt wurde, verurteilten die Richter ihn zum Tode. Die Verteidigung hatte eingestanden, dass ihr Mandant in den Tod der beiden Schüler verwickelt sei, sie aber nicht absichtlich getötet habe. Daher forderten sie eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Yamada war daraufhin in Berufung gegangen.

Nun hat Yamada den Berufungsantrag zurückgezogen. Damit ist das Urteil rechtskräftig und wird vollstreckt werden. Japan gehört zu den 61 Ländern, in denen die Todesstrafe noch vollstreckt wird. In Japan erfolgt sie durch Erhängen.

Quelle: Mainichi

Unser Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück