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Tödliche Tradition – Zwei Japaner ersticken an Neujahrs-Mochi

Auch dieses Jahr starben Japaner am Neujahrstag beim Essen des traditionellen Mochi.

In Japan sind Silvester und die ersten Tage des neuen Jahres besonders wichtig und werden von vielen Bräuchen und Traditionen begleitet. Eine davon ist das Essen von Reiskuchen, der auch Mochi genannt wird. Meistens wird er geröstet oder in einer Suppe serviert.

Doch die Speise ist nicht ganz ungefährlich. Oft kommt es vor, dass sich vor allem Kinder und Senioren an der weichen, klebrigen Masse verschlucken und daran ersticken. Auch dieses Jahr kam es zu zwei tragischen Todesfällen in Tokio. Ein Mann in den 50ern und einer in den 80ern verschluckten sich am Mochi und erstickten. Im Krankenhaus konnte man nur noch den Tod der beiden feststellen.

Das Tokyo Fire Department gab zusätzlich bekannt, dass etwa 15 Menschen ebenfalls wegen dem Verzehr der Reiskuchen in Krankenhäuser eingeliefert wurden, aber glücklicherweise überlebten. Bei den Notfällen handelte es sich auch überwiegend um ältere Personen.

Aufgrund der beiden Todesfälle warnt die Feuerwehr wieder zu einem vorsichtigen Genuss. Man soll das Mochi klein schneiden, gut kauen und nicht im Ganzen essen. Zusätzlich wird seit einer Weile empfohlen, beim Essen einen Staubsauger bereitzuhalten. Sollte sich doch jemand verschlucken, soll man damit den Reiskuchen aus dem Hals saugen.

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