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Immer mehr Restaurants weigern sich, sich an die Maßnahmen zu halten

Tokyo geht gegen Restaurants vor, die sich weigern zu schließen

Die Stadtverwaltung von Tokyo hat am Mittwoch 94 Restaurants noch einmal mit Nachdruck aufgefordert, sich an die Maßnahmen zu halten und angedroht, dass die Metropole rechtliche Schritte einleiten wird.

Die Besitzer weigern sich, der Aufforderung der Stadt nachzukommen, früher oder, wenn sie Alkohol ausschenken, ganz zu schließen, damit die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt wird.

Restaurants ignorieren Anordnung der Stadtverwaltung

Alle 94 Restaurants haben weiterhin ohne Einschränkungen geöffnet und ziehen daher viele Menschen an, was das Infektionsrisiko erhöht.

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Tokyo hatte mit Beginn des Ausnahmezustands am Sonntag, Restaurants und Bars aufgefordert ihre Öffnungszeiten auf 20 Uhr zu verkürzen, oder, wenn sie Alkohol ausschenken, ganz zu schließen. Zwar erhalten betroffene Unternehmen Entschädigungszahlungen, allerdings ist der Unmut über die Maßnahme ist bei Betreibern trotzdem ziemlich groß.

Hohe Geldstrafe angedroht

Die Stadt beruft sich auf Artikel 45 des Gesetzes über besondere Maßnahmen zur Bekämpfung neuer Arten von Grippe und anderen Infektionskrankheiten und kann Unternehmen, die den Anordnungen nicht nachkommen, mit einer Geldstrafe von bis zu 300.000 Yen (ca. 2.271 Euro) belegen.

Laut der Stadtverwaltung wurden Mitarbeiter, die abends auf Patrouille gehen, um die Einhaltung der Maßnahmen zu überprüfen, auf die Betriebe aufmerksam, die geöffnet waren und Alkohol ausschenkten.

Bereits im zweiten Ausnahmezustand hatten sich einige Restaurants geweigert, sich an die Anordnung der Stadtverwaltung zu halten. Tokyo hatte daraufhin, als erste Stadt in Japan, den Artikel 45 angewandt. Es gab allerdings auch Klagen gegen die Maßnahmen.

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