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Untersuchungen blieben ohne große Ergebnisse

Tokyo kann Mysterium um salziges Wasser am Haneda Flughafen nicht lösen

Ab und zu kommt es an japanischen Flughäfen eher zu skurrilen Vorfällen. So auch Ende des letzten Jahres am Haneda Flughafen in Tokyo. Urplötzlich war Salz in der Wasserversorgung der Anlage. Die Regierung musste nun Monate später bestätigen, dass sie die Ursache hinter dem salzigen Wasser nicht finden konnten.

Am Freitag gab das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus in einem Bericht bekannt, dass sie die Untersuchungen zum Vorfall nicht erfolgreich abschließen konnten. Am 6. November 2019 hatten Reisende sich über das salzige Wasser auf den Toiletten in Terminal zwei beschwert. Daraufhin wurden in dem Terminal und Terminal eins das Wasser abgestellt.

Salz verschwand erst nach Reinigung

Es stellte sich anschließend heraus, dass in der ganzen Wasserversorgung von Terminal zwei ein erhöhter Salzgehalt war. Drei Tage wurde für den Bericht das Wasser abgestellt, um den betroffenen Wassertank gründlich zu reinigen. Restaurants mussten in dem Zeitraum schließen und Reisende Alternativen zu den Toiletten nutzen.

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Nach der Reinigung konnte sich allerdings weiter keiner erklären, warum Salz im Wasser war. Eine umfassende Untersuchung sollte das Rätsel in den letzten Monaten untersuchen. Terminal eins wies keine erhöhten Werte auf.

Beweise reichen nicht aus

Ein Drittgremium aus Wasser- und Tiefbauexperten vom Ministerium sollte die Ursache herausfinden. Das Gremium ging davon aus, dass es zu einer Kontamination durch Fremdkörper kam. Allerdings gab es keine Hinweise von Schäden an dem Wasserversorgungssystem oder einer absichtlichen Kontaminierung.

Leitungswasserproben ergaben nur, dass das Wasser sich sehr dem von einer Baustelle innerhalb des Flughafens ähnelte. Weitere Informationen zu einem möglichen Zusammenhang konnten allerdings nicht ermittelt werden. Es gibt demnach keine Hinweise darauf, dass das Wasser von der Baustelle das System kontaminierte. Das Gremium schloss deswegen den Bericht damit, dass sie die Ursache nicht ermitteln konnten.

MS

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