Anzeige
HomeNachrichten aus JapanTokyo rechnet mit fast 10.000 Neuinfektionen pro Tag

Omikron verbreitet sich immer schneller

Tokyo rechnet mit fast 10.000 Neuinfektionen pro Tag

Die Stadtverwaltung von Tokyo gab am Donnerstag bekannt, dass sie ab nächster Woche mit fast 10.000 Neuinfektionen täglich rechnet, wenn die Ausbreitung des Coronavirus das aktuelle Tempo beibehält.

Anzeige

Japans Hauptstadt hat am Donnerstag insgesamt 3.124 Infektionen gemeldet, fast 1.000 mehr als am Mittwoch. Die Auslastung der Krankenhäuser lag am Mittwoch bei 13,7 Prozent, 954 Menschen wurden stationär aufgenommen, vier zeigen schwere Symptome.

Tokyo hebt Corona-Warnstufe an

Tokyo überlegt den „Quasi-Ausnahmezustand“ auszurufen, wenn die Auslastung 20 Prozent erreicht und den Ausnahmezustand, wenn 50 Prozent erreicht sind, um zu verhindern, dass die medizinischen Ressourcen überlastet werden.

LESEN SIE AUCH:  Japan versucht Ausbreitung von Omikron einzudämmen

Mittlerweile wurde auch die Corona-Warnstufe auf 3 erhöht, da Omikron für eine immer schneller steigende Zahl von Neuinfektionen verantwortlich ist. Zuletzt wurde im September 2021 die Warnstufe angehoben.

Laut Stadtverwaltung waren 83,9 Prozent der Menschen, die am Montag einen PCR-Test gemacht haben, mit Omikron infiziert. In der Vorwoche waren es noch 49,1 Prozent.

Omikron breitet sich rasant aus

Anzeige

Am Mittwoch meldete Japan insgesamt 13.244 Neuinfektionen, der höchste Stand seit vier Monaten. Am 4. Januar wurden noch 1.000 Infektionen gemeldet, seitdem steigen die Infektionszahlen in Japan rasant an.

Die Präfektur Osaka meldete mit 1.924 doppelt so viele Infektionen wie am Vortag. In der Präfektur Okinawa wurden 1.644 Infektionen gemeldet.

Die japanische Regierung erwägt, ab März das Intervall zwischen der zweiten und dritten Coronaimpfung für Personen unter 65 Jahren von acht Monaten auf sechs Monate zu verkürzen. Pflegepersonal und ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen werden bereits geboostert. Der Zeitraum zwischen den Impfungen dieser Personengruppen wurde bereits auf sechs Monate verkürzt.

Anzeige
Anzeige