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Veranstaltungsorte werden zu Impfzentren

Tokyo sagt alle Live-Events während der Olympischen Spiele ab

Yuriko Koike, die Gouverneurin von Japans Hauptstadt Tokyo, kündigte am Samstag an, dass alle Live-Events während der Olympischen Spiele in der Metropole abgesagt werden würden.

Die sechs Veranstaltungsorte, an denen Public Viewing geplant war, sollen stattdessen als Corona-Impfzentrum genutzt werden.

Keine Live-Events wegen Befürchtungen, dass die Infektionszahlen erneut ansteigen könnten

Mit der Absage aller Live-Events in Tokyo reagiert Koike auf die Kritik an den Spielen und die Sorge vieler Menschen, dass es einen neuen Anstieg der Corona-Infektionszahlen geben könnte, insbesondere mit der Delta-Variante.

Events waren unter anderem in den Parks Yoyogi, Inokashira und Hibiya geplant gewesen.

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Koike fasste diesen Entschluss nach einem Treffen mit Japans Premierminister Yoshihide Suga. Dies war das erste Treffen seit dem 21. Mai. Bei dem Treffen am Montag soll wiederum auch über die Zahl der Zuschauer entschieden werden.

Olympische Spiele sollen mit Zuschauern in Tokyo stattfinden

Japans Premierminister sagte auf einer Pressekonferenz bereits, dass die Olympischen Spiele mit Zuschauern aus dem Inland stattfinden werden.

Nach dem Ende des Ausnahmezustands in Tokyo sollen bis zu 10.000 Menschen, solange 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes nicht überschritten werden, bei einer Großveranstaltung dabei sein dürfen.

Laut Suga soll diese Regel auch für die Olympischen Spiele, die am 23. Juli in Tokyo beginnen sollen, gelten.

Da die Zahl der verkauften Tickets die eben genannten Begrenzungen der Zuschauerzahlen für die Spiele bereits überschreitet, hat das Organisationskomitee kurzerhand den Ticketverkauf eingestellt.

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