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Kampf gegen die Hitze bei den Olympischen Spielen

Tokyo testet verschiedene Anti-Hitze-Maßnahmen für die Olympischen Spiele

Zu den Paralympischen und Olympischen Spielen in Tokyo 2020 soll es besonders heiß sein. Aus dem Grund versucht die Regierung Maßnahmen zu ergreifen, damit Sportler und Zuschauer das Wetter besser ertragen. Einige Ideen wollen sie nächsten Monat bei Events umsetzen, um sie zu testen, ob sie wirklich etwas bringen.

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Am Freitag bestätigte die Gouverneurin von Tokyo, Yuriko Koike die Testläufe. Der erste soll am bei einem Volleyballspiel im Shiokaze Park im Bezirk Shinagawa stattfinden. Das Event läuft vom 24. Juli bis zum 29. Juli. Für die Besucher soll es verschieden Möglichkeit geben, wie sie sich abkühlen können.

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Unter anderen soll es vor Ort Zelte mit elektrischen Ventilatoren geben. In ihnen dürfen sich Besucher kostenlos ausruhen. Weiter gibt’s Geräte, die einen Wassernebel versprühen, um die Umgebung etwas herunterkühlen. Zusätzlich erhalten alle Besucher kühlende Gelpacks von Beamten. Dazu plant die Regierung eine Zusammenarbeit mit der Tokyo Medical Association, um eine Erste-Hilfe-Station einzurichten.

Weitere Testläufe sind geplant

Einen weiteren Testlauf soll es im August bei einem Ruderplatz geben. Dort wollen Beamte Zelte aufbauen und mit großen Rohren Wasser auf die Straße sprühen. Für Besucher gibt es hingegen Papiersonnenhüte, um sich gegen die Sonne zu schützen. Mit all den Tests will Tokyo sich ausreichend auf die Olympischen Spiele vorbereiten.

Es ist für Tokyo die letzte Möglichkeit, ihre Ideen auszuprobieren bevor die Spiele beginnen. Deswegen führen sie laut Koike die Überprüfung der Anti-Hitze-Maßnahmen systematisch durch. Für sie ist jede Testveranstaltungen eine wichtige Gelegenheit, um Maßnahmen zu testen. Ob sie weiter allerdings an der Idee festhalten, für den Marathon Klimaanlagen von anliegenden Geschäften zu nutzen, bestätigte sich nicht.

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Quelle: NHK

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