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Tokyo überlegt, vermutliches Banksy-Bild auszustellen

Anfang des Jahres sorgte ein Graffiti in Tokyo für viel Aufsehen. Obwohl es ziemlich klein war und nur eine Ratte mit Regenschirm zeigte, wollten zahlreiche Menschen es unbedingt sehen. Grund dafür ist der mutmaßliche Künstler hinter dem Bild. Das Graffiti ist nämlich ein bekanntes Motiv von dem berühmten Künstler Banksy. Nun überlegt sich Tokyo, das Bild doch noch auszustellen.

Tokyos Gouverneurin Yuriko Koike war von der Entdeckung des Graffitis letzten Dezember eher weniger begeistert, da es sich schließlich immer noch um Vandalismus handelt. Der Künstler der Ratte sprühte sie nämlich auf ein Fluttor, das staatliches Eigentum ist. Nun überlegt Koike jedoch, das Bild für kurze Zeit in einem Regierungsgebäude der Stadt während der Frühlingsferien auszustellen.

Genauer ist eine mögliche Ausstellung zwischen späten April bis Anfang Mai in Überlegung. Koike reagiert damit auf die Anfragen von zahlreichen Bewohnern, die das Bild unbedingt sehen wollen. Aus dem Grund überlegen sie und die Regierung nun, der Bitte nachzukommen. Die Regierung will jedoch das Bild nur für einen kurzen Zeitraum der Öffentlichkeit zeigen. Was danach damit passiert, ist noch unklar. Weitere Details zu der Ausstellung gibt es ebenfalls noch nicht.

Künstler äußerte sich bis jetzt nicht

Aktuell liegt das Fluttor mit dem Graffiti noch bei den Behörden in einem Lagerhaus. Es ist nämlich immer noch nicht sicher, ob Banksy wirklich der Urheber ist. Da er oft heimlich seine Werke auf Gebäuden oder Objekten auf der ganzen Welt verewigt, kann vermutlich niemand sagen, ob Tokyo wirklich ein Original besitzt. Zusätzlich ist so gut wie nichts über Banksy bekannt, was Nachfragen so gut wie unmöglich macht.

Das musste Tokyo nun ebenfalls feststellen. Koike bestätigte auf der Pressekonferenz am Mittwoch, dass sie bis jetzt erfolglos versuchten, Banksy zu kontaktieren. Was mit dem zweiten mutmaßlichen Banksy-Bild in Chiba hingegen ist, ist immer noch nicht bekannt. Viele Experten gehen nach wie vor davon aus, dass es sich um eine Kopie von „Mädchen mit Ballon“ und kein Original handelt. Eine offizielle Untersuchung gab es wie angegeben nicht.

Quelle: NHK

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