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Mehr Geld und Personal

Tokyo will härter gegen Spionage durch China und Nordkorea vorgehen

Tokyo will ab kommendem Frühjahr härter gegen Spionage durch China und Nordkorea vorgehen, um der wachsenden Bedrohung der nationalen Sicherheit entgegenzuwirken.

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Das Metropolitan Police Department wird dafür seine zuständige Abteilung reorganisieren und das Personal deutlich aufstocken.

Tokyos Polizei will besser gegen Spionage durch China gerüstet sein

Die Entscheidung Tokyos kommt durch eine Aussage Chinas, dass die Bürger aktiv an der Spionage des Landes mitarbeiten sollen und durch Nordkoreas jüngste Zurschaustellung interkontinentaler Raketen.

Die MPD will daher ihre Abteilung für auswärtige Angelegenheiten innerhalb der Abteilung für öffentliche Sicherheit umbauen, um besser auf Notfälle reagieren zu können.

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Gegenwärtig ist die Abteilung in drei Sektionen unterteilt. Eine befasst sich hauptsächlich mit Russland und Europa. Eine andere befasst sich mit China und Nordkorea. Die letzte befasst sich mit internationalen Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat.

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Die zweite Abteilung ist in zwei Abteilungen unterteilt, von denen sich die eine mit China und die andere mit Nordkorea befasst. Dies bedeutet, dass die Abteilung insgesamt als vier separate Einheiten arbeitet.

Die Polizei wird die Umstrukturierung mit der Stadtverwaltung besprechen, um sich so ausreichende Haushaltsmittel zu sichern.

China hat 2017 ein Gesetz erlassen, das seine Bürger und Mitglieder von Gruppen verpflichtet, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, in andere Nationen zu spionieren.

Studenten, die im Ausland studieren, sowie Geschäftsleute, die für ausländische Unternehmen im Ausland arbeiten, sind ebenfalls zur Zusammenarbeit verpflichtet. Weltweit wächst die Besorgnis über den Diebstahl von Technologien und persönlicher Daten durch China.

Kaum Zweifel an Spionagetätigkeit von Nordkorea

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In Japan hat die Polizei wiederholt Datenlecks, sowohl geheime als auch private, aufgedeckt, von denen angenommen wird, dass sie von in China ansässigen Hackern verübt wurden.

Ein weiterer beunruhigender Faktor ist das wiederholte Eindringen chinesischer Schiffe vor den umstrittenen Senkaku-Inseln in der Präfektur Okinawa.

Laut internen Quellen wird die Polizei ihre Aufmerksamkeit auf die Sammlung und Analyse der Daten konzentrieren.

Die Polizei ist auch davon überzeugt, dass Nordkorea nach wie vor Spionage in Japan durchführt und will sich ein Gesamtbild der Aktivitäten machen. Es bestehen im Moment kaum Zweifel daran, dass Nordkorea immer noch aktiv an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet.

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