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Reaktion auf Online-Strategie von NHK

Tokyos fünf große TV-Sender testen simultanes Online-Streaming ihres Programms

Tokyos fünf große private Fernsehsender werden ab nächstem Jahr ihre abendlichen Nachrichtensendungen simultan online streamen.

Die privaten Fernsehsender haben sich dazu entschieden, da sie bisher aus Kostengründen eher verhalten auf Online-Streaming reagiert haben. Allerdings erkennen die Sender nun auch, dass sie online nur weiter wachsen können, wenn sie mit dem Trend, Videos online zu stellen, mithalten können. Zudem ist es in Japan sehr beliebt, interaktive Inhalte auf dem Smartphone anzuschauen.

Große TV-Sender in Tokyo scheuten bisher die Kosten von Online-Streaming

Die Sender Nippon Television Network Corp., TV Asahi Corp., Tokio Broadcasting System Television Inc., TV Tokyo Corp. und Fuji Television Network Inc. werden im Januar nächsten Jahres gleichzeitig fünf Tage lang ihre abendlichen Nachrichtensendungen auf TVer streamen. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Portal, auf dem man Sendungen nach der Ausstrahlung im TV kostenlos anschauen kann.

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NHK erhält Genehmigung für simultanes Online Streaming

Große TV-Sender haben aus Kostengründen und wegen der urheberrechtlichen Freigabe von gleichzeitigem Streaming nur langsam mit dem Online-Streaming begonnen, obwohl es in Japan keine rechtlichen Einschränkungen gibt.

Für den Test wurden Nachrichtensendungen ausgewählt, da die Rechtefreigabe im Vergleich mit Drama-Serien, Shows und Anime weniger kompliziert ist.

Quoteneinbruch bei kleineren lokalen Sendern erwartet

Auch wenn die Sender in Tokyo nur die Kanto-Region umfassen, wird erwartet, dass die Sendungen landesweit verfügbar sind. Daher könnten lokale Sender einen Quoteneinbruch erleben.

Der Rückgang der Zuschauer, besonders bei den jungen Menschen, hat die Sender jedoch veranlasst, zum japanischen öffentlich-rechtlichen Sender NHK aufzuschließen, der im März 2020 mit dem gleichzeitigen Online-Streaming beginnen wird.

Start des regulären simultanen Streaming-Angebots im Frühjahr erwartet

Sollte das simultane Streaming gut angenommen werden, wollen die privaten Sender im nächsten Frühjahr regulär mit dem Streamen ihrer Programme beginnen.

Außerdem soll der Test zeigen, ob es sich lohnt, die gleichen Werbespots zu zeigen oder ob die Werbung durch andere Spots ersetzt werden sollte. Die Daten des Tests sollen dem Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation zur Verfügung gestellt werden.

Eine Überarbeitung des Rundfunkgesetzes Anfang des Jahres ermöglichte es NHK, seine Fernsehprogramme gleichzeitig online zu streamen.

Quelle: MA

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