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Weitere Unterstützung für Unternehmen angekündigt

Tokyos Gouverneurin bereitet die Menschen auf den Ausnahmezustand vor

Zurzeit werden die Einwohner von Tokyo darum gebeten zu Hause zu bleiben, um die Verbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen.

Für den Fall, dass sich die Situation allerdings verschlimmert und der Ausnahmezustand ausgerufen wird, werden die wesentlichen Dienste weiterhin zur Verfügung stehen, sagte Gouverneurin Yuriko Koike am Freitag.

Ankündigung soll Verwirrung bei den Einwohnern von Tokyo verhindern

Mit der Ankündigung soll eine Verwirrung bei den Einwohnern vermieden werden. „Geschäfte, die wichtige Güter wie Lebensmittel und medizinische Produkte verkaufen sowie Dienstleistungen, die notwendig sind, um die Gesellschaft und die Wirtschaft am Laufen zu halten, wie zum Beispiel Banken, werden auch im Ausnahmezustand weiterhin in Betrieb sein“, so Koike.

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Zusätzlich plant Tokyo die Einrichtung eines Callcenters, um Fragen der Bürger und Unternehmen zu beantworten. „Ich habe den Entwurf für Sofortmaßnahmen veröffentlicht, damit sich Bürger und Unternehmen im Voraus angemessen vorbereiten können“, sagte Koike auf einer Pressekonferenz.

Zahl der Infektionen steigt in Tokyo weiter an

Tokyo bestätigte am Samstag über 110 neue Coronavirus-Fälle, da man weiterhin Schwierigkeiten hat, die rasche Ausbreitung der COVID-19-Krankheit einzudämmen. Die neue Zahl erhöht Tokyos Gesamtzahl der Fälle auf über 873, zwei Tage nachdem die Hauptstadt ihren größten täglichen Anstieg von 97 Fällen verzeichnete. In ganz Japan liegt die Zahl der Infektionen bei über 3.700, darunter etwa 700 von der Diamond Princess, einem Kreuzfahrtschiff, das Anfang dieses Jahres in der Nähe von Tokyo unter Quarantäne gestellt wurde.

In Japans Hauptstadt beliefen sich die Anträge für das Notfallkreditprogramm für kleine und mittlere Unternehmen im Rahmen der Wirtschaftsförderung durch die Stadtverwaltung auf rund 120 Milliarden Yen, was deutlich über den ursprünglichen geplanten 24,8 Milliarden Yen liegt, sagte Koike und fügte hinzu, dass die Stadt um den 15. April zusätzliche Maßnahmen vorstellen werde.

Die Verwaltung der Präfektur Osaka gab am Donnerstag ihre eigenen Reaktionen auf eine Notfallerklärung bekannt, in der unter anderem Schulen, Kindergärten und einige Pflegeeinrichtungen aufgefordert werden, ihren Betrieb einzuschränken. Außerdem wurden die Bewohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und nur für wichtige Dinge aus dem Haus zu gehen.

MA

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