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Bezirk sollte schon im Juli Teil des Systems werden

Tokyos letzter Bezirk tritt nach Protest endlich Corona-Informationssystem bei

Kurz nachdem auch in Japan sich Covid-19 immer schneller unter der Bevölkerung verbreitet hat, hat die Regierung angefangen ein umfassendes Corona-Informationssystem aufzubauen. Das funktionierte zu Beginn noch etwas holprig, da sich die lokalen Gesundheitszentren noch umstellen mussten. Nun nach Monaten soll auch endlich die letzte Gemeinde aus Tokyo aufgenommen werden, die sich bisher geweigert hatte.

Seit Mai sorgt das Echtzeit-Informationsaustauschsystem dafür, dass sich Gesundheitszentren im ganzen Land zu Covid-19 austauschen können. Das soll dabei helfen die Einrichtungen mehr zu entlasten und eine schnellere Bearbeitung ermöglichen. Die Daten werden dabei nicht nur von Mitarbeitern der Zentren, sondern auch von Personal aus medizinischen Einrichtungen geliefert. Informationen zu Infizierten sind damit schneller verfügbar.

Bezirk aus Tokyo hat zu große Bedenken

Allerdings kann das System nur reibungslos funktionieren, wenn alle sich auch daran beteiligen. Doch erst im Oktober wird mit dem Minato-Bezirk von Tokyo die letzte Gemeinde beitreten. Tatsächlich waren kurz nach dem Start fast alle 155 öffentlichen Gesundheitszentren der Gemeinden und Präfekturen in dem System. Eigentlich sollten bis Ende Juli alle 155 Zentren im System sein. Nur Minato wehrte sich gegen die Aufnahme.

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Die Beamten des Bezirks waren besorgt, dass personenbezogene Daten nicht ausreichend geschützt sind. Sie forderten deswegen das zuständige Ministerium auf Maßnahmen für mehr Sicherheit zu ergreifen. Die gaben nun nach und planen eine Systemrevision.

Beamte kämpfen noch mit dem System

So soll es nun einen Zugriff über ein Netzwerk geben, das exklusiv von der lokalen Regierung verwendet wird. Gleichzeitig arrangierte das Ministerium, dass Minato im Oktober so schnell wie möglich endlich in das System kommt.

Die Beamten von den Einrichtungen gaben hingegen erneut an, dass sie immer noch dem Datenstrom zu kämpfen haben. Es sei eine Herausforderung die Richtigkeit der Daten zu bestätigen. Dazu kommen andere Probleme, weswegen es weiterhin nicht möglich ist, die ganze Infektionssituation vollständig zu erfassen und zu analysieren.

NHK

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