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Beim Feuer wurde ein besondere Schrein zerstört

Touken Ranbu Fans trauern nach Waldbrand um zerstörte Pilgerstätte

Seit Tagen wütet in der Präfektur Tochigi ein Waldbrand, der nur langsam unter Kontrolle gebracht wurde. Den Verlust von einigen Objekten ließ sich deswegen leider nicht verhindern. Fans der Reihe „Touken Ranbu“ trauern nun um einen kleinen Schrein, der zerstört wurde und für sie eine Pilgerstätte war.

Der Schrein befand sich an dem Berg Ryogaisan in der Stadt Ashikaga. Einen offiziellen Namen hatte er nicht und wurde von den Einheimischen entweder Mitakejinja oder Ontakejinja genannt. Trotzdem war er für vielen Fans der Multimedia Reihe „Touken Ranbu“ wichtig.

Schwert macht Schrein zur Pilgerstätte für Fans von Touken Ranbu

Der Shinto Schrein hat keine bekannte Ursprungsgeschichte, wird aber mit dem legendären Samurai Schwer Yamanbagiri Kunihiro in Verbindung gebracht. Das Stadtmuseum hatte 2017 eine Ausstellung zu dem Schwert veranstaltet, das auch als menschliche Version in „Touken Ranbu“ vorkommt.

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Die Ausstellung führte zu einem riesigen Andrang und in nur einen Monat reisten um die 37.820 Fans an, um ein Blick auf das Schwert zu werfen. Die Besucher pilgerten dabei auch zu dem kleinen namenlosen Schrein, da das Schwert auch Verbindungen zu dem Berg hat.

Der Geschichte nach wurde es von Horikawa Kunihiro für die Nagao Familie in der Ashikaga Region während des 16. Jahrhunderts in der Azuchi-Momoyama Periode geschmiedet. Das Schloss der Familie soll sich dabei am Ryogaisan Berg befunden haben. Der Schrein wurde deswegen zu perfekten Pilgerstätte für die Anime-Fans.

Waldbrand lässt sich nur schwer eindämmen

Auf den sozialen Medien trauern die Fans aus dem ganzen Land nun um das Gebäude, das wohl den Flammen zu Opfer gefallen ist. Ein Restaurantbesitzer aus der Stadt erklärte, dass es zwar nur ein einfacher Bau war, den man auch am Straßenrand sieht, die Fans und die Einwohner hatten ihn aber sehr geschätzt.

Er hofft deswegen, dass er wieder aufgebaut werden kann. Nun müssten sie aber erst noch warten, bis das Feuer wieder unter Kontrolle ist. Der Waldbrand ist am Ende allgemein ein großer Verlust für die Stadt, da der Berg und das umgebende Gebiet als ein Kulturgut ausgezeichnet und demnach unersetzbar sind.

Das Feuer brach am 21. Februar aus und ließ sich erst am 27. Februar allmählich eindämmen. Eine ernsthafte Bedrohung für die Menschen in der Region gab es glücklicherweise nicht. Damit das so bleibt, will die Stadt doppelt so viele Feuerwehrleute zurzeit einsetzten, damit das Feuer schnell endgültig gelöscht wird. Sie hoffen dabei, dass sie bis zum 1. März es komplett unter Kontrolle haben.

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