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Tourismusboom löst Wohnungsnot auf Miyakojima aus

Um den Anforderungen des Tourismusbooms auf der Insel Miyakojima gerecht zu werden, wird dort aktuell viel gebaut. Das führt nun allerdings zu großen Problemen.

Denn wo gebaut wird, braucht man Arbeiter und es kommen viele auf die Insel. Natürlich müssen die Menschen auch irgendwo wohnen und das führt zu sprunghaft ansteigenden Mieten.

Im Stadtteil Naha kostet eine 25 bis 30 m² große Wohnung ca. 55.000 Yen (ca. 436,96 Euro) bis 60.000 Yen (ca. 476,68 Euro) pro Monat. In Miyakojima kostet so eine Wohnung bis zu 100.000 Yen (ca. 794,46 Euro) laut des Immobilienunternehmers Takechan Home.

„Dies ist ein soziales Problem, das die gesamte Insel betrifft“, so Takechan-Chef Takao Takeshima. „Ich dachte, die Wohnungsnachfrage würde das Angebot in zwei bis drei Jahren decken, aber jetzt kann ich nicht vorhersagen, wie sich die Mieten entwickeln werden.“

Laut eines Angestellten einer lokalen Immobilienfirma liegt die Menge an vermieteten Wohnung bei fast 100 Prozent.

Dieses Problem kommt mit Arbeitern, die helfen die Insel für den Tourismusboom zu rüsten und durch die neue Basis der Selbstverteidigungsstreitkräfte.

In der gesamten Region wird immer mehr gebaut, um dem Tourismusboom gerecht zu werden. Daher holen Firmen Angestellte aus anderen Regionen, was die Lage allerdings verschärft. Auch Restaurants und Hotels holen immer mehr Mitarbeiter aus anderen Regionen Japans.

Miyakojima hat sich seit seiner Ausstrahlung im Fernsehen und in Zeitschriften nach der Eröffnung der Irabu Ohashi-Brücke im Januar 2015, die sie mit der Insel Irabu verbindet, zu einem weithin bekannten Touristenziel entwickelt.

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2015 ist der Tourismus dank neuer Flüge und Hafenanläufe von Kreuzfahrtschiffen aus Übersee um 100.000 bis 300.000 Menschen pro Jahr gestiegen. Für das im März beendete Geschäftsjahr 2018 wird ein Gesamtvolumen von 1,1 Millionen Menschen erwartet.

Ein Beamter, der von Naha nach Miyakojima verlegt wurde, war sich zwar der Wohnungsknappheit bewusst, aber so schlimm hätte er die Situation nicht eingeschätzt. Der Presse sagte er, dass die schlimme Situation seinen Job und sein Leben negativ beeinflusst.

Dazu kommt, dass seit Oktober die Mieten ansteigen, aktuell zwischen 5 und 15 Prozent.

In der Miyako-Niederlassung des Verbraucherzentrums der Präfektur Okinawa wurden zwischen Dezember und März sechs Konsultationsanfragen zu Mietsteigerungen eingereicht. In einem Fall wurde ein Mieter vom Eigentümer gebeten, eine Mieterhöhung in Höhe von 20.000 Yen (ca. 158 Euro) zu akzeptieren.

Quelle: TJT

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