Anzeige
HomeNachrichten aus JapanForscher warnt vor Folgen des Anime-Tourismus

Nicht jeder Anime-Fan ist für jede Aktion zu haben

Forscher warnt vor Folgen des Anime-Tourismus

Anime steigert den Tourismus in vielen japanischen Städten. Es gibt regelrechte Pilgerreisen zu Schauplätzen, die in Anime vorkommen. Das hat natürlich einen positiven Effekt auf die lokale Wirtschaft der Präfekturen und die Anime-Industrie unterstützt es natürlich.

Anzeige

Der Forscher Takeshi Okamoto warnt allerdings vor einer Überkommerzialisierung. In einem Interview mit Yahoo! Japan sagte er: „Natürlich hat der Anime-Tourismus einen wirtschaftlichen Effekt und wird Leute, die Anime mögen, dazu ermutigen, zu den Orten zu reisen. Allerdings verlieren Besucher ihren Eifer, wenn der Anime zu stark kommerzialisiert wird. Die Verknüpfung eines Hotels mit dem Romantik-Simulation Spiel Love Plus ist ein gutes Beispiel dafür.“

LESEN SIE AUCH:  Vereinigung für Anime-Tourismus eröffnet drittes Informationszentrum in Tokyo

Er spielte damit auf die Zusammenarbeit des Hotels Oonoya in der Präfektur Shinzoka mit Love Plus an. Gäste, die alleine angereist waren, standen nur Zimmer mit zwei Futons zur Verfügung, was für einen Shitstorm gesorgt hat. Die Implikation war, dass der zusätzliche Futon für das bevorzugte Mädchen des Besuchers im Spiel ausgelegt war.

Der Forscher sagte: „Es ist nicht so, dass man niemals Spielereien versuchen sollte, aber wenn jemand sie nicht machen will, sollte man besser nachforschen, mit was für einem Publikum man es zu tun hat und dann richtig machen. Wenn es schlampig rüberkommt, werden die Besucher es durchschauen.“

Man sollte Komitees organisieren, um Aktionen zu organisieren, die Besucher nicht einfach alleine bewältigen können. Diese müssten für jeden Ort anders sein, da jede Anime-Eigenschaft unterschiedliche Fandom-Referenzen und Witze hat, so der Forscher.

Anzeige

Quelle: Yahoo News!

Anzeige
Anzeige