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Touristen geben in Japan mehr Geld aus als je zuvor

Ausländische Touristen haben in den ersten 9 Monaten diesen Jahres eine Rekordsumme von umgerechnet 22 Milliarden Euro in Japan ausgegeben. Das gab die Japan Tourism Agency am Mittwoch bekannt.

Japan ist bei Touristen so beliebt wie nie zuvor. Über 20 Millionen Besucher reisten alleine bis Mitte September in das Land der aufgehenden Sonne. Bisher haben ausländische Reisende hier schon 3.28 Trillionen Yen (umgerechnet 22,59 Milliarden Euro) ausgegeben. Die Summe nähert sich schon jetzt dem Rekord von 3,75 Trillionen Yen (ca. 28,24 Milliarden Euro) aus dem Jahr 2016 an. Sollten die Besucher in den verbleibenden Monaten diesen Jahres weiter soviel Geld ausgeben, dann hat Japan einen neuen Rekord erreicht.

Allein in den Monaten Juli bis September gaben Touristen 26,7% mehr aus als im Vorjahr. Auch die Ausgaben pro Kopf stiegen um 6,6% und liegen derzeit bei ca. 1.245 Euro.

Chinesen geben am meisten Geld in Japan aus

Besonders die Ausgaben der Südkoreaner und Chinesen haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Chinesen, die größte Gruppe unter den ausländischen Reisenden in Japan, haben 543.2 Billionen Yen (4.09 Millarden Euro) ausgegeben, was 23,5% mehr ist als im Vorjahr. Dahinter folgen Besucher aus Taiwan (1,11 Milliarden Euro) und Reisende aus Korea (1.02 Milliarden Euro).

Mehr als 70% aller Auslandsgäste in Japan kommen aus China, Südkorea, Taiwan und Hongkong. Mit 5.56 Millionen Touristen stellen die Chinesen die größte Gruppe unter den Japanreisenden, gefolgt von den Südkoreanern (5.22 Millionen) und Besuchern aus Taiwan (3.46 Millionen).

Laut Angaben der Japan Tourism Agency hat die Zahl der Japanreisenden im September ein Rekordhoch von 21,19 Millionen Besuchern erreicht. Betrachtet man die Zahlen aus dem Vorjahr, dann lässt sich eine Zunahme von 17,9% feststellen.

40 Millionen Gäste bis 2020

Politik und Wirtschaft dürften sich über diese Nachrichten freuen, denn immerhin hat sich die japanische Regierung zum Ziel gesetzt, bis zu den Olympischen Spielen 2020 über 40 Millionen ausländische Touristen anzulocken.

Für Akihiko Tamura von der Japan Tourism Agency besteht in der Tourismusbranche Japans allerdings noch weitaus mehr Wachstumspotential. In Zukunft sollen Gäste aus Übersee auch verstärkt in ländliche Gegenden reisen. Auch für die von der verheerenden Dreifachkatastrophe in Fukushima betroffenen Gebiete in Tohoku sieht Tamura spezielle Maßnahmen zur Förderung des Fremdenverkehrs vor. Hier liegt der Besucherzuwachs nämlich weit unter dem nationalen Durchschnitt. Das gab der Vorsitzende der Japan Tourism Agency in einer Pressekonferenz im August bekannt.

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