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Toyosu-Markt könnte für die Öffentlichkeit geöffnet werden

Derzeit wird geprüft, ob der Toyosu-Markt für die breite Öffentlichkeit geöffnet werden soll. Da die Umsätze niedriger sind als man erwartet hat, könnte diese Maßnahme den Umsatz der Händler ankurbeln.

Der neue Markt ist ein modernisierter Ersatz für den Tsukiji-Markt, der nach 83 Jahren am 6. Oktober 2018 geschlossen wurde. Seitdem ist der Handel auf Frischfischverkäufer, Restaurantbesitzer und Geschäftskunden beschränkt.

Das führte allerdings dazu, dass die Umsätze immer weiter sinken. Daher fordern nun Handelsverbände, dass der Markt auch für normale Konsumenten geöffnet wird, um so dem Abwärtstrend entgegenzuwirken.

Es gibt allerdings auch Gegenstimmen, die Bedenken hinsichtlich der Hygiene und um die Sicherheit äußern, sollte eine große Anzahl nicht erfasster Käufer den Börsensaal betreten können.

Vor Kurzem wurde die Aktion „Saturday march“ veranstaltet, dabei wurden Fisch- und Gemüsemärkte im Freien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Veranstaltung sollte die Pläne für den Bau des Senkyaku Banrai Shisetsu, einem Besucherzentrum, vorstellen. Allerdings waren nur wenig Menschen da.

Eine Frau, die den Markt zum ersten Mal besuchte, äußerte sich enttäuscht, dass sie nichts kaufen konnte, sondern sich nur auf den Platz der Veranstaltung beschränken musste.

Der Handel im gesamten zentralen Großmarkt in Tokyo ist grundsätzlich nur für Geschäftsleute gestattet. Trotzdem durften Besucher auf dem Tsukiji-Markt ab 11 Uhr dort auch einkaufen. Das Angebot wurde gerne angenommen und die Händler zeigten sich froh darüber, dass die Endkunden nicht so stark auf eine Season achteten. So wurden zum Beispiel Krabben- und Heringsrogen Ende des Jahres mehr an normale Kunden verkauft.

Im Toyosu-Markt ist es allerdings anders. Durch die geschlossene Struktur, die die Temperatur und Hygiene aufrecht erhalten soll, dürfen Besucher den eigentlichen Markt nicht mehr betreten.

Zwar hatte Tokyo damit gerechnet, dass eine größere Marktbewegung eintreten wird, dies blieb allerdings aus. 1987 wurden im Tsukiji-Markt 810.000 Tonnen umgesetzt, damit erreichte der Markt einen Rekord. Im Toyosu-Markt wird nicht mal die Hälfte erreicht werden.

Zwar versprach Tokyos Verwaltung bereits im vergangenen Jahr, dass man daran arbeitet das Geschäft anzukurbeln, doch mittlerweile organisieren sich immer mehr Händler.

Diesen Monat schlossen sich 14 Händler zusammen um ein Einkaufsgutscheinsystem zu erstellen. Zwar haben im alten Markt die Endkunden weniger als 10 Prozent des Handelsvolumens ausgemacht, allerdings geht es der Gruppe auch darum, den neuen Markt zu beleben und den Ort für Einwohner von Tokyo zu öffnen.

Auf der anderen Seite werden die Geschäftskunden allerdings auch lauter. Viele befürchten, dass es so zu Unfällen kommen und das die Ware von Kunden beschädigt wird.

Einige Einkäufer wollen auch nicht, dass Endkunden sie bei ihrer Arbeit stören.

Quelle: Mainichi

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