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Toyota investiert rund 400 Millionen Euro in Uber

Selbstfahrende Autos sind der neuste Schrei im Bereich mobiler Lösungen. Der Wettbewerb auf dem Weltmarkt autonomer Fahrzeuge ist darum stark. Nun macht Toyota einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Die Technologie autonomer Fahrzeuge läutet eine neue Ära des Autofahrens ein. Es verwundert daher nicht, dass Autobauer und Technologiekonzerne versuchen, sich auf diesem hart umkämpften Markt zu positionieren. Aus diesem Grund findet sich eine wachsende Zahl an Partnerschaften in diesem Bereich. Waymo (ein Spin-Off des Technologie-Riesen Google) arbeitet mit Fahrzeugen von Chrysler und Jaguar Land Rover.

In Japan kollaborieren Nissan Motor Co. und DeNA Co., ein japanischer Entwickler mobiler Dienstleistungen. Der Grund derartiger Partnerschaften liegt in den komplementären Kompetenzen der Unternehmen. Autohersteller verstehen sich auf das Bauen der Autos. Serviceanbieter wie Uber kennen die Branche der Personenbeförderung über Internet und das Ridesharing (Fahrgemeinschaften). Technologiekonzerne liefern die zugrundeliegende Technologie für autonomes Fahren mittels Assistenzsystemen. Brian Collie von der Boston Consulting Group bezeichnet dies als „Ehen von Unternehmen mit komplementären Fähigkeiten“. Kunden verlangen immer mehr nach Services und mobilen Lösungen. Serviceangebote im Internet und eine Sharing Economy eröffnen neue Möglichkeiten. Darum verliert der reine Besitz eines Fahrzeuges immer mehr an Bedeutung.

Kollaboration zwischen Toyota und Uber

Nun investiert der japanische Automobilriese Toyota mehr als 400 Millionen Euro (rund 55,5 Milliarden Yen) in den US-Giganten Uber. Toyota Sienna Minivans sollen mit der autonomen Technologie von Uber nachgerüstet werden. für das Jahr 2021 ist dann der Praxistest geplant. Das Ziel der Kollaboration zwischen Toyota und Uber ist die Beschleunigung in der Entwicklung autonom fahrender Autos. Daneben ist Uber für Toyota ein entscheidender Schlüsselpartner im Bereich der Personenbeförderung und autonomen Technologie. Im selben Atemzug kündigten auch 4 Zulieferer von Toyota an, sich durch die Entwicklung entsprechender Software an diesem Großprojekt zu beteiligen. Für Toyota bedeutet diese Zusammenarbeit einen großen Schritt in Richtung Mobilitäts- und Serviceunternehmen, so Shigeki Tomoyama, der Präsident von Toyota Connected Company. Das reine Autobauen war gestern.

Uber ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich des Ridesharing. Die Internetplattform liefert Toyota die Möglichkeit, ein großes Publikum für seine zukünftigen Angebote zu erreichen. Bereits im Januar kündigten beide Unternehmen das Konzept „e-Palette“ an. Gemeint ist ein autonomes Fahrzeugkonzept, das von der Pizzalieferung bis hin zum Ridesharing eine Vielzahl von Services umfasst. Uber selbst war in Japan bisher mit seinem Substitut des Taxidienstes gescheitert.

Quelle: CNN
Bild: CNN

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