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Nach zu viel Regen am letzten Donnerstag

Traditionelle Schrein-Zeremonie am Weltkulturerbe Nachi-Wasserfall durchgeführt

Japan besitzt zahlreiche historisch bedeutsame Stätten und viele davon schafften es sogar auf die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Unter diesen Welterbestätten befindet sich auch der Nachi-Wasserfall in der Wakayama Präfektur.

An diesem fand am Montag eine ganz besondere Zeremonie statt: Im Kumano Nachi Taisha-Schrein, der sich am Wasserfall befindet, wurde ein „Shimenawa“-Heiligtum ausgetauscht. Das Heiligtum befindet sich an der Spitze des Wasserfalls.

Regen beeinflusst das Festival am Weltkulturerbe

Das Heiligtum wurde nun in Vorbereitung für ein Festival ausgetauscht. Dieses findet zweimal im Jahr statt und der eigentliche Termin wäre der letzte Donnerstag gewesen. Aufgrund des starken Regens wurde es allerdings verschoben.

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Bei dem Austausch ersetzen Shinto-Priester, die in traditionelle Kostüme gekleidet und mit Sicherheitsseilen befestigt sind, eine alte Shimenawa durch eine neue. Das geschieht etwa 50 Meter flussaufwärts von der Spitze des 133 Meter hohen Nachi-Wasserfalls. Normalerweise wird die Zeremonie direkt auf der Spitze abgehalten, doch aufgrund des Regens war der Wasserpegel stark angestiegen und dieses Vorgehen sicherer. Die Shimenaimwa soll auf die Spitze des Wasserfalls verlegt werden, wenn das Wetter aufklart.

Teil der zum Weltkulturerbe erklärten heiligen Stätten und Pilgerrouten im Kii-Gebirge

Das jährliche Fest des Heiligtums soll am Dienstag stattfinden, wird aber in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie eingeschränkt werden. Der populärste Teil, in dem die Gemeindemitglieder des Heiligtums Fackeln tragen und auf der Straße vor dem Wasserfall spazieren gehen, ist daher abgesagt worden.

Der Schrein und der Wasserfall sind Teil der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten heiligen Stätten und Pilgerrouten im Kii-Gebirge.

kyodo

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