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Kunden blieben weg

Traditionsreicher Spielzeugladen in Tokyo schließt die Türen

Die Pandemie kostet viele Opfer. In Tokyo hat nun ein Spielzeugladen, der seit mehr als ein Jahrhundert besteht, seine Türen schließen müssen.

Der Inaba-Spielwarenladen wurde kurz nach dem Ende des Ausnahmezustandes in Mai wieder geöffnet. Der Inhaber, Katsuhiko Inaba, der das Geschäft in der vierten Generation betreibt, entschloss sich allerdings, ihn kurz darauf endgültig zu schließen.

Immer weniger Kunden durch die Pandemie

„Es ist schwer für mich, seine Geschichte zu beenden. Ich möchte den Menschen in der Einkaufsstraße Nakamise und in Asakusa meinen Dank aussprechen“, so Inaba. Vor der Pandemie kamen viele japanische und ausländische Kunden auf dem Weg zum Sensoji-Tempel vorbei, um Spielzeugschwerter, Trommeln und andere Spielwaren zu kaufen. Durch die Pandemie brach die Zahl der Kunden allerdings komplett ein.

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Im Februar haben sich die Einnahmen des Spielzeugladens halbiert und im März musste das Geschäft vorübergehend geschlossen werden. „Ich habe niemanden, der das Geschäft übernimmt, wenn ich in den Ruhestand gehe. Das Coronavirus gab mir den Anstoß, endgültig zu schließen“, sagte Inaba.

Spielzeuge werden an Kinder gespendet

Alle Spielzeuge des Geschäfts werden an einen Wohltätigkeitsverband gespendet, der sie an Kinder weitergibt. Inaba schenkte auch die Regale und Accessoires des Geschäfts Nachbarn, die vorbeikamen, um mit ihm zu sprechen.

„Viele Ladenbesitzer in dieser Stadt sind selbstständig und haben Schwierigkeiten, ihre Geschäfte unter schwierigen Bedingungen am Laufen zu halten. Ich werde die Regierung weiterhin bitten, sie zu unterstützen“, so Inaba.

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