Transgender-Professorin in Japan verliert Bürgermeisterwahl

Die Transgender-Professorin Ayumi Yasutomi von der Universität Tokyo konnte am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Higashimatsuyama bei Tokyo nicht für sich entscheiden und wurde vom aktuellen Amtsinhaber besiegt.

Die 55-jährige Professorin, die ihren Wahlkampf auf die Verhinderung von Kindesmissbrauch konzentrierte, konnte keine breite Unterstützung bei den Wählern gewinnen. Der Amtsinhaber Koichi Morita (65) konnte so seine dritte Amtszeit in der Präfektur Saitama sichern. Morita gewann 19.094 Stimmen, Yasutomi dagegen gerade einmal 7.154.

Die Professorin unterrichtet bereits seit 2009 am Institute for Advanced Studies on Asia und argumentierte während ihrem Wahlkampf, dass der Schutz der Kinder das Wichtigste für die Gesellschaft sein sollte. Yasutomi, die sich etwa 2013 als Trans*Frau outete, forderte während ihrem Wahlkampf außerdem, dass kostenlose Schulmahlzeiten angeboten werden und dass die Krankenkassenprämien gesenkt werden.

Der Wahlsieger Morita wurde von der regierenden Liberaldemokratischen Partei und ihrem Junior-Koalitionspartner Komeito empfohlen. Er forderte während seinem Wahlkampf, dass das Sozialversicherungssystem gestärkt wird und mehr Unternehmen in die Stadt geholt werden.

Quelle: Kyodo News

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