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Japan hat noch einen langen Weg vor sich

Treibhausgasemissionen in Japan 2018 so niedrig wie noch nie

Japans Treibhausgasemissionen sind im Geschäftsjahr 2018 auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Messungen gefallen.

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Das Ergebnis wird laut Daten des Umweltministeriums gestützt durch einen warmen Winter, die höhere Leistung von Atomkraftwerken und einen geringeren Stromverbrauch der privaten Haushalte.

Japan hat noch einen weiten Weg um Treibhausgasemissionen um 26 Prozent zu senken

Das Ministerium räumte jedoch ein, dass Japan einen langen Weg vor sich hat, um sein Ziel, die im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens festgelegte Senkung der Treibhausgasemissionen von 26 Prozent bis zum Haushaltsjahr 2030, zu erreichen.

Obwohl die Treibhausgasemissionen im fünften Jahr in Folge zurückgingen, betrug der Rückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 nur 11,8 Prozent.

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Gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 war ein Rückgang von 3,6 Prozent zu verzeichnen. Dies entspricht 1,24 Milliarden Tonnen Kohlendioxid. Der vorige Tiefpunkt seit Beginn der staatlichen Aufzeichnungen im Geschäftsjahr 1990 lag im Geschäftsjahr 2009 bei 1,25 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.

Die Verringerung der Leistung von Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen ist auch auf die Verdoppelung der Kernenergieerzeugung gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 zurückzuführen.

Dies ist auf den reibungslosen Betrieb der Reaktoren zurückzuführen, die die nach der Nuklearkatastrophe 2011 strengeren Sicherheitsüberprüfungen bereits abgeschlossen hatten. 2018 wurden keine Anlagen wieder in den Betrieb genommen.

Emissionen von Privathaushalten um 10 Prozent gesunken

Die Treibhausgasemissionen der Haushalte gingen um rund 10 Prozent zurück, wobei energiesparende Haushaltsgeräte häufiger eingesetzt und Heizsysteme aufgrund eines warmen Winters seltener eingesetzt wurden.

Der verstärkte Einsatz von Klimaanlagen führte dagegen im Geschäftsjahr 2018 zu einem Anstieg der Emissionen von Fluorkohlenwasserstoffen und ähnlichen Gasen um 9,4 Prozent.

Ab dem Geschäftsjahr 2020 wird ein Gesetz zur Verschärfung der Kontrolle der Entsorgung von Geräten mit Fluorwasserstoffen in Kraft treten.

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