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Alles wie immer trotz Corona-Maßnahmen

Trotz Ausnahmezustand sind die Straßen in Japan wie immer voll

Trotz des dritten Ausnahmezustands in Japan und der Forderung der japanischen Regierung, dass Unternehmen ihre Beschäftigten ins Homeoffice schicken sollen, waren die Straßen am Montag wie gewohnt voller Menschen.

In Tokyo sah man überall Pendler, die mit Mundnasenschutz unterwegs waren, besonders in den großen Geschäftsvierteln wie Marunouchi.

Maßnahmen zur Corona-Eindämmung werden ignoriert

Der Ausnahmezustand gilt in den vier Präfekturen Tokyo, Osaka, Kyoto und Hyogo bis zum 11. Mai, also während der Golden Week, normalerweise die reisestärkste Zeit in Japan.

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Zu den Maßnahmen gehören, dass Restaurants und Bars früher geschlossen werden, es abends Einschränkungen im Nahverkehr gibt und bestimmte Geschäfte schlossen werden. Bereits im Vorfeld wurden diese Schritte scharf kritisiert.

Außerdem hat die japanische Regierung Unternehmen aufgefordert, überall wo es möglich ist, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Eine Aufforderung, die allerdings verhallt ist.

Auch in Tokyo waren die Straßen wie gewohnt voll
Auch in Tokyo waren die Straßen wie gewohnt voll. Bild: Kyodo

Auch viele Bars und Restaurants haben weiterhin geöffnet, trotz der Maßnahmen, die bereits vor dem Ausnahmezustand in Kraft getreten sind. Am Sonntag sah man in allen vier Präfekturen Menschen, die dort tranken.

Ausnahmezustand bringt Homeschooling für viele Studenten

Ab 8 Uhr morgens standen am JR-Bahnhof in Osaka viele Studenten Schlange und auch viele Büroangestellte waren auf den Weg zur Arbeit. Nur die Universitätsgelände waren menschenleer, da viele auf Online-Unterricht umgestellt haben.

In Kyoto hat die Präfekturverwaltung die Universitäten aufgefordert, die Zahl der Studierenden pro Klasse um die Hälfte zu reduzieren.

Dementsprechend war es auch ruhig auf dem Campus der Kyoto Sangyo Universität.

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