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Menschen sind unvorsichtig

Trotz Ausnahmezustand sind die Züge in Japans Großstädten voll

Trotz des Ausnahmezustands und des Aufrufs der japanischen Regierung, dass die Pendler um 70 Prozent reduziert werden sollen, sind die Züge in den japanischen Großstädten voll.

Am ersten Morgen, nachdem die japanische Regierung für sieben weitere Präfekturen die Maßnahme ausgesprochen hat, gab es in vielen Teilen Japans kaum Veränderungen im Pendler-Aufkommen.

Zahl der Pendler gleichgeblieben

Dabei sind sich viele Menschen einig darin, dass insbesondere die Menschen nicht mehr so Wachsam gegenüber dem Coronavirus sind, als im ersten Ausnahmezustand vergangenes Jahr.

So auch ein 50-jähriger Pendler aus Utsunomiya, der jeden Morgen mit dem Zug nach Tokyo zu seiner Firma fahren muss.

Mehr zum Thema:  Zahl der Pendler in Tokyo trotz Ausnahmezustand nicht gesunken

„Ich habe keine andere Wahl, als ins Büro zu gehen, weil ich neue Mitarbeiter schulen muss, auch welche, die aus Osaka kommen.“, sagte er. „Aber ich mache mir Sorgen wegen der überfüllten Züge. Ich möchte öfter von zu Hause aus arbeiten.“

Die Präfektur Tochigi gehört zu den sieben Präfekturen, die nun unter den Ausnahmezustand stehen, zusätzlich zu Tokyo und den drei benachbarten Präfekturen Saitama, Kanagawa und Chiba.

Asahi Okajima, ein Oberschüler im zweiten Jahr, der von Satte in der Präfektur Saitama nach Tokio pendelt, äußerte sich auch besorgt darüber, dass die Züge voll sind: „Die Züge sind genauso überfüllt wie früher. Es ist beängstigend, jeden Tag in dieser Situation zu sein.“

Neuer Ausnahmezustand hält Menschen nicht zu Hause

Am JR-Bahnhof Nagoya in Nagoya sagte ein 60-jähriger Angestellter des Unternehmens, dass die Zahl der Pendler am Morgen des 14. Januar nur geringfügig zurückgegangen ist.

„Während des letzten Ausnahmezustands waren die Menschenmengen viel kleiner.“, so der Mann.

In Fukuoka, das ebenfalls unter dem Ausnahmezustand steht, sagte eine Teilzeitarbeiterin, dass genauso viele Pendler wie zuvor durch eine unterirdische Einkaufspassage gehen.

Die Arbeiterin, eine 63-jährige Frau, sagte, sie sei nicht so beunruhigt wie während der vorherigen Notstandserklärung.

Geschäfte haben weiterhin geöffnet

Viele Geschäfte und Restaurants in den Präfekturen Osaka, Kyoto und Hyogo begannen am 13. Januar um 20.00 Uhr zu schließen, um der Aufforderung der lokalen Behörden nachzukommen.

Restaurantketten in den Präfekturen, darunter Gyoza no Ohsho, das Gyoza-Klöße serviert, und Mister Donut, ein Schnellrestaurant, werden ab 20 Uhr keine Speisen und Getränke mehr in Innenräumen anbieten, aber weiterhin Essen zum Mitnehmen.

Viele Supermärkte in den Präfekturen werden ihre aktuellen Öffnungszeiten beibehalten. Während des letzten Ausnahmezustands haben sie geschlossen oder früher die Türen zugemacht.

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