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Ein Jahr nachdem das Opfer tot aufgefunden wurde

Trotz Hinweise reagierte die japanische Polizei nicht auf Missbrauch einer Frau

Trotz 11 Hinweisen von Verwandten auf die Misshandlung einer Frau, griff die Polizei in der japanischen Präfektur Saga nicht ein.

Mittlerweile wurde eine offizielle Untersuchung eingeleitet, die für die Frau allerdings zu spät kommt, da sie im vergangenen Jahr tot in einem Auto gefunden wurde.

Leiche der misshandelten Frau in einem Auto gefunden

Auf einer Pressekonferenz sagten die Sprecher, dass sie die Reaktion der Ermittler zu dem Zeitpunkt untersuchen, als Verwandte die Gewalt und Erpressung gegen die Frau meldeten.

Auf einer Pressekonferenz am 23. Oktober sprach Tomohiro Suzuki, leitender Beamter der Präfekturpolizei Saga, der hinterbliebenen Familie sein tiefes Beileid aus. „Wir sind gerade dabei, die Fakten zu bestätigen und werden unsere Ergebnisse so bald wie möglich bekannt geben.“

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Die Mutter des Opfers drückte ihre Frustration über die Untätigkeit der Polizei aus. „Die Polizei der Präfektur Saga hat unsere Beschwerden nicht ernst genommen. Hätten sie auf das gehört, was wir sagten, wäre der Vorfall nicht passiert.“

Die Leiche der Frau wurde in einem Auto auf einem Parkplatz in Dazaifu, Präfektur Fukuoka, am frühen Morgen des 20. Oktober 2019 entdeckt.

Die 36-jährige Frau hatte zahlreiche Stichwunden und Prellungen am ganzen Körper und starb an einem Wundschock, wie aus einer Autopsie der Polizei der Präfektur Fukuoka hervorgeht.

Die Polizei verhaftete eine 41-jährige Frau und einen 25-jährigen Mann wegen schwerer Misshandlung mit Todesfolge.

Ein gemeinsamer Bekannter wurde ebenfalls verhaftet und angeklagt, weil er die beiden Tätern angewiesen hatte, die Leichte der Frau zu entsorgen.

Trotz deutlicher Hinweise reagierte die Polizei nicht

Später stellte die Polizei fest, dass die Verdächtigen ihr Opfer wiederholt angegriffen hatten, indem sie ihr mit einem Holzschwert auf den Hintern schlugen und ihr mit einem Messer in den Oberschenkel stachen. Die Frau wurde von den Tätern gezwungen, ihre Verwandten und Bekannten um Geld zu bitten.

Die Polizei der Präfektur Fukuoka bestätigte, dass sich die Verwandte des Opfers, darunter ihr Ehemann, vor ihrem Tod bei vielen Gelegenheiten bei der Polizei in Tosu meldeten, insgesamt 11 Mal.

Sie berichteten, dass die Frau von Verwandten Geld in Höhe von Millionen von Yen verlangte und dass die Täter sie manipulieren.

Verwandte legten auch die Aufzeichnung eines Telefongesprächs vor, in dem Tanaka, der sich als Mitglied einer Bande identifizierte, von ihnen Geld verlangte.

Die Polizei ging den Hinweisen allerdings nie nach.

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