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Tsunami-Opfer dank Briefmarke endlich identifiziert

Der Tsunami, den das Tohoku-Erdbeben 2011 auslöste, kostete zahlreiche Menschen das Leben. Obwohl die Katastrophe schon mehr als acht Jahre her ist, gelten noch immer tausende Menschen als vermisst. Das liegt unter anderem daran, dass viele gefundene Leichen bis zum heutigen Tag nicht zugeordnet sind. Nun gelang es der Polizei dank einer Briefmarke, zumindest eins der Tsunami-Opfer endlich zu identifizieren.

Am Freitag teilte die Polizei von Miyagi mit, dass sie eine der Leichen endlich identifizierte. Eine Peron fand sie ursprünglich am 9. April 2011, fast einen Monat nach dem Tsunami, in Ishinomaki. Es handelt sich um Masumi Hiratsuka aus Onagawa in Miyagi. Zu ihrem Todeszeitpunkt war sie nach offiziellen Angaben genau 60 Jahre alt.

Seit dem Fund versuchte die Polizei verzweifelt ihren Namen herauszufinden. Ein Porträt, Fingerabdrücke und sogar eine DNA-Probe brachten keinen Erfolg. So lag Hiratsuka weiter bei der Polizei, während Verwandte weiter nach ihr suchten. Erst am 16. März bekam die Polizei die Nachricht, dass eine Frau aus Kesennuma nach ihr sucht. Sie gab an, für einen Cousin nach der ältesten Schwester zu suchen und dass die Leiche den gleichen Mund hat.

Polizei wollte unbedingt die Familie finden

Die Beamten besuchte daraufhin den Cousin in Hachinoh in der Präfektur Aomori für weitere Untersuchungen. Der Mann übergab ihnen dabei einen alten Brief seiner Schwester für eine DNA-Probe. Dank des Speichels an der Briefmarke gelang es tatsächlich zu bestätigen, dass es sich bei der Toten um die verschollene Hiratsuka handelt.

Die Beamten zeigten sich äußerst glücklich, dass sie nach all den Jahren nun doch endlich die Familie der Frau fanden. Der Gerichtsmediziner der Polizei, Shinichi Sugawara, schrieb in seinem Untersuchungsbericht, was ihm der Erfolg bedeute. Alle hatten so gehofft, die Frau ihrer Familie endlich zu übergeben und nun habe sich der Wunsch endlich erfüllt.

Quelle: Mainichi Shimbun

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