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USA sehen keine Probleme

U.S. Air Force findet niedrige Flüge über Tokyo nicht problematisch

Die U.S. Air Force sieht bei Tiefflügen ihrer Hubschrauber über dem Zentrum von Tokyo kein Problem, obwohl die Flughöhe so niedrig ist, dass selbst japanische Flugzeuge nicht so niedrig fliegen dürfen.

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In einem Untersuchungsbericht, der der japanischen Regierung vorgelegt wurde, erklärte die USFJ, dass keine Flüge durchgeführt wurden, die gegen die Vorschriften des US-Militärs verstoßen. Die geltenden Vorschriften stünden im Einklang mit den Regeln der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) und dem japanischen Zivilluftfahrtgesetz.

U.S. Air Force fliegt nur 200 Meter über belebte Plätze in Tokyo

Im Februar 2021 wurden Videos öffentlich, die zeigten, wie Hubschrauber der U.S. Air Force nur 200 Meter über dem Bahnhof Shinjuku und einigen anderen belebten Gebieten flogen.

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Nach dem japanischen Zivilluftfahrtgesetz müssen Flugzeuge in dicht besiedelten Gebieten mehr als 300 Meter über dem höchsten Gebäude innerhalb eines Radius von 600 Metern bleiben. Das Höhenkriterium ist in Übereinstimmung mit den ICAO-Vorschriften festgelegt.

Zwar gilt die japanische Mindestflughöhe nicht für Militärhubschrauber der U.S. Air Force wegen eines Sondergesetzes, das auf dem japanisch-amerikanischen Abkommen über den Status der Streitkräfte (SOFA) beruht. Allerdings verpflichtet das Abkommen auch die USFJ zur Einhaltung der japanischen Gesetze und Vorschriften.

USA sehen kein Verstoß gegen Vorschriften

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Im Februar 2021 forderte das japanische Außenministerium die USA auf, den Sachverhalt bezüglich der Tiefflüge zu bestätigen.

Kurz nach dem Ersuchen erklärten die USA, es seien keine Flüge festgestellt worden, die gegen die militärischen Vorschriften der USA verstießen, die ihrerseits im Einklang mit der ICAO und dem japanischen Luftfahrtrecht stünden.

Gleichzeitig beteuerten die USA, dass es nicht einfach sei, die Details zu bestätigen, da die fraglichen Flüge schon eine Weile zurückliegen.

Nach Angaben des Außenministeriums wurden die USA nach dem Erhalt der letzten Antwort der US-Streitkräfte erneut aufgefordert, die Sicherheit ihrer Militärflüge zu gewährleisten.

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