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Über 60 Prozent der japanischen Frauen müssen auf der Arbeit Schuhe mit Absätzen tragen

Kampf gegen High Heels geht weiter

Seit geraumer Zeit wehren sich immer mehr Frauen in Japan gegen Kleidervorschriften am Arbeitsplatz, die ihnen Schuhe mit Absätzen vorschreiben. Einer neuen Umfrage zur Folge, haben mehr als 60 Prozent der japanischen Frauen mit so einer Regel zu kämpfen.

Die Umfrage wurde von Business Insider Japan durchgeführt, speziell wurde nach der Kleiderordnung gefragt.

Bei vielen Arbeitgebern wird das Tragen von Schuhen mit Absätzen als Etikette angesehen und 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie durch das Tragen dieser Schuhe gesundheitliche Probleme bekommen haben.

Am Dienstag traf sich eine Gruppe von Frauen, die gegen Vorschriften sind, die Schuhe mit Absätzen vorschreibt, mit Vertretern des Arbeitsministeriums und der Regierungspartei. Bei dem Gespräch wurden Standpunkte erläutert und Vorschläge gemacht, wie man geschlechtsspezifische Diskriminierung am Arbeitsplatz bekämpfen kann.

„Ich glaube, wir haben erkannt, dass einige der sozialen Regeln, die wir für selbstverständlich halten, falsch sind“, sagte Kanako Otsuji, Mitglied der Demokratischen Verfassungspartei Japans.

Mehr zum Thema:  Petition fordert Verbot von Kleidungsvorschriften, die Frauen zwingt High Heels zu tragen

„Lasst uns gemeinsam unsere Stimme erheben. Veränderungen werden nicht eintreten, wenn wir schweigen“, so die Politikerin.

Die Gesprächsrunde ist die Folge einer Aussage von Gesundheits-, Arbeits- und Sozialminister Takumi Nemoto, der die Kampagne für ein Verbot von Absätzen am Arbeitsplatz nicht unterstützen will. Er bezeichnete diese Schuhe als „von der Gesellschaft allgemein akzeptiert“ und „notwendig“.

Die Gruppe ist Teil der #KuToo-Bewegung – eine Mischung aus „#MeToo“ und den japanischen Wörtern für Schuhe, „Kutsu“ und Schmerz, „Kutsuu“.

Ein Mitglied der internationalen Arbeitsorganisation schloss sich Otsujis Ausführungen an und sagte: „Der Grund, warum Frauen gesagt wurde, sie sollten trotz ihres Leidens Absätze tragen, ist, dass Männer, die seit Jahrzehnten an der Spitze des Managements stehen, diejenigen waren, die normale soziale Konventionen eingeführt haben“.

„Wenn etwas mit den Normen, denen wir folgen, nicht stimmt, dann ist das Gesetz da, um es zu ändern“, so ein Sprecher.

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