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Über 75-jährige Autofahrer haben doppelt so hohes Unfallrisiko wie jüngere Fahrer

Japan setzt auf moderne Technologien, um Unfälle zu reduzieren

In Japan verursachten Menschen im Alter von 75 Jahren oder älter 2018 mehr als doppelt soviel tödliche Verkehrsunfälle als jüngere Fahrer.

Laut eines Berichts der japanischen Regierung, der am Freitag veröffentlicht wurde, verursachten Auto- und Motorradfahrer ab 75 Jahren 2018 8,2 tödliche Unfälle auf 100.000 Führerscheininhaber. Das entspricht etwa dem 2,4-fachen der Unfälle, die von Fahrern unter 75 Jahren verursacht wurden.

Unfälle mit Todesfolge bei älteren Fahrern steigt an

Die Unfälle mit Todesfolge, die Fahrer ab einem Alter von 75 Jahren verursacht haben, beliefen sich 2018 auf 460.

Verwechslungen zwischen Bremse und Gaspedal kommen bei älteren Fahrern häufiger vor als bei jüngeren Fahrern.

Mehr zum Thema:  Ältere Autofahrer verursachten seit Jahresbeginn mehr als 100 tödliche Unfälle

Laut des Berichts sorgten 2018 allerdings die 16- bis 19-jährigen Fahrer mit 11,1 Unfällen auf 100.000 Führerscheininhaber für die höchste Zahl an tödlichen Unfällen. Menschen in den 20er Jahren verursachten 2,9 Unfälle pro 100.000 Führerscheininhabern.

Moderne Technologien sollen helfen

Der Bericht schlägt auch verschiedene Maßnahmen vor, wie das Problem mit älteren Fahrern angegangen werden könnte. Vorgeschlagen wird unter anderem die Förderung von modernen Sicherheitstechnologien wie automatische Bremssysteme. Außerdem soll es älteren Menschen erleichtert werden, dass sie ihr Leben ohne Auto gestalten können.

Mit der Zunahme der ausländischen Besucher nach Japan im Vorfeld der Olympischen Spiele und Paralympics 2020 in Tokyo haben auch die Verkehrsunfälle mit ausländischen Fahrern zugenommen, so der Bericht.

Unter den Unfällen, die durch Fahrer von Mietwagen im Jahr 2018 verursacht worden, wurden 158 durch Ausländer verursacht. Das ist 2,3 mal mehr als 2014, während die Zahl der ausländischen Besucher, die Mietwagendienstleistungen in Japan in Anspruch nahmen, von 2011 bis 2017 um das Achtfache auf rund 1,4 Millionen stieg.

Zahl der Verkehrstoten auf Rekordtief

Im Jahr 2018 lag die Zahl der Verkehrstoten in Japan bei 3.532 und erreichte damit ein Rekordtief seit Beginn der Statistik im Jahr 1948.

Die Zahl der Verkehrstoten nahm in den letzten 30 Jahren stark ab, wobei die Zahl im Laufe des Zeitraums um mehr als zwei Drittel zurückging.

Als Faktoren für den Rückgang nannte der Bericht Verbesserungen bei der Gurtanlegequote und den Sicherheitsmerkmalen von Fahrzeugen, einschließlich Airbags, sowie strengere Vorschriften gegen Trunkenheit am Steuer.

In dem Bericht wird betont, dass die Straßenverkehrssicherheit älterer Menschen, sowohl als Fußgänger als auch die der Fahrer, ein wichtiges Thema ist.

Es sei notwendig, selbstfahrende Autos und andere neue Technologien einzusetzen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Quelle: MA, AS, Kyodo

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