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Überlebende spricht über Kampf gegen Atomwaffen

Der Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki hat das Leben vieler Menschen grundlegend verändert. So auch das von der Überlebenden Setsuko Thurlow, die sich seitdem für Abrüstung und Frieden einsetzt.

Am Dienstag hielt sie eine Rede im Rahmen einer Aktionswoche der Universität Toronto in Kanada. Dabei erzählte sie den Studenten von ihrem Kampf gegen Atomwaffen und wie wichtig es ist, weltweite Abrüstung zu betreiben. Sie selbst habe die Schrecken gesehen, die Nuklearwaffen anrichten können. Es sei für jeden wichtig, sich „einzubringen, zu handeln, etwas zu tun, etwas zu bewirken“, denn jeder Einzelne könne etwas bewirken.

Kampf gegen Atomwaffen

Thurlow ist eine der berühmtesten Anti-Atomwaffen- und Friedensaktivistinnen. Die International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN), bei der sich Thurlow stark engagiert, wurde 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Dabei war sie eine der Repräsentantinnen, die den Preis entgegennahmen. Die Auszeichnung war historisch, da es die erste seit 2008 für US-Präsident Obama war, die für die Vision einer nuklearwaffenfreien Welt vergeben wurde.

Mehr zum Thema:  Atombombenüberlebende protestieren für den INF-Vertrag

Auch bei den Vereinten Nationen sprach Thurlow oft über ihre Erfahrungen mit Atomwaffen und forderte die Regierungen auf, einen UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu ratifizieren. Sie kämpft engagiert für das Verbot und beschrieb den Studenten ihre Arbeit im Vortrag: „Zu diesem Zweck habe ich mich gebildet, mit Gleichgesinnten gearbeitet, gesprochen und mich für Veränderungen eingesetzt. Und in diesem ultimativen David-gegen-Goliath-Szenario habe ich die schwierigen Zeiten durchgehalten“.

Erste Erfolge im Jahr 2017

2017 erzielte sie einen ersten Erfolg, als die Vereinten Nationen einen Vertrag für das Verbot von Kernwaffen unterzeichneten. „Dieser bahnbrechende Vertrag würde Atomwaffen als ersten Schritt zu ihrer vollständigen Beseitigung verbieten“, so Thurlow. Es halten sich allerdings nicht alle Länder an diesen Vertrag. Für Thurlow ist es besonders wichtig, sich nicht als Opfer zu sehen und stattdessen zu kämpfen. So sei es auch in ihrem Leben gewesen: „Anstatt mich selbst als Opfer der Atombombe zu bemitleiden, habe ich versucht, die Bedeutung meiner Erfahrung zu verstehen und getan, was getan werden kann, um zu verhindern, dass sie jemals jemand anderem passiert“, sagte sie.

Quelle: kyodo

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