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Wirtschaftlicher Schaden ist enorm

Überschwemmungen bringen kleine Bahnbetreiber in Japan in Gefahr

Durch die starken Regenfälle, die Japan zurzeit treffen und zu Überschwemmungen führen, könnten für einige kleinen Bahnbetreiber das Aus bedeuten.

Da viele Strecken nicht mehr nutzbar sind und Brücken weggespült wurden, haben Eisenbahnunternehmen, die in Regionen tätig sind, die von einer Landflucht betroffen sind, es schwer, ihre Dienstleistung weiterhin anzubieten.

Kaputte Bahnlinien schneiden die Menschen von einem wichtigen Transportmittel ab

Die Schäden schneiden nicht nur ein Transportmittel für die Bewohner der Regionen ab, sondern könnte auch große Auswirkungen auf den Tourismus haben, da einige der luxuriöseren Sightseeing-Züge der Bahnbetreiber die zerstörten Gleise benutzen.

Im Norden von Kyushu wurde eine Brücke über den Fluss Nogamigawa, die von der JR-Kyudai-Linie benutzt wird, weggespült. Die Kyudai-Linie wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach durch sintflutartige Regenfälle beschädigt.

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Die Gleise der Kyudai-Linie werden von anderen Sightseeing-Zügen benutzt, wie dem Yufuin no Mori, der Hakata in der Präfektur Fukuoka mit dem beliebten Thermalbad Yufuin in Oita verbindet.

Die Strecke ist allerdings auch für die Menschen in der Region wichtig, besonders für die älteren Einwohner, die zur Behandlung in ein Krankenhaus fahren müssen.

Auch zwei historische Eisenbrücken, die von der JR-Hisatsu-Linie benutzt werden und den Kumagawa-Fluss überspannen, wurden nach Angaben von Mitarbeitern der Präfektur Kumamoto und des Landministeriums weggespült.

Ein beschädigter Streckenabschnitt
Ein beschädigter Streckenabschnitt. Bild: AS

Größe Schäden für die Bahnbetreiber

Andere Streckenabschnitte wurden durch eingestürzte Gleisfundamente und überflutete Bahnhöfe beschädigt.

Wegen des Bevölkerungsrückgangs in Kyushu hatte sich der Bahnbetreiber Kyushu Railway Co. auf Sightseeingzüge als wichtige Säule der Gewinnerzielung konzentriert, um wirtschaftlich arbeiten zu können.

Bei der Kumagawa-Eisenbahn, die das Hitoyoshi-Thermalquellenresort in der Präfektur Kumamoto mit Yunomae, verbindet, wurde eine der historischen Brücken durch Überschwemmungen zerstört. Alle fünf Züge des Unternehmens standen unter Wasser.

Auf der Website des Bahnbetreibers hieß es, es sei nicht abzusehen, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne.

Etwa die Hälfte der Hisatsu Orange Railway, die zwischen Yatsushiro, Präfektur Kumamoto, und Satsuma-Sendai, Präfektur Kagoshima, verkehrt, wurde durch Erdrutsche beschädigt. Das am stärksten betroffene Gebiet ist ein Ausgang zu einem Tunnel, in dem sich Schmutz bis zu einer Höhe von vier und fünf Metern angesammelt hat.

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