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Home News Uiguren in Japan fordern die Beendigung der Zwangsarbeit in Xinjiang

Firmen sollen Lieferketten in China überprüfen

Uiguren in Japan fordern die Beendigung der Zwangsarbeit in Xinjiang

Uiguren in Japan werfen Unternehmen vor in China Zwangsarbeit zu fördern.

Daher fordern sie, dass japanische Firmen ihre Notlage zur Kenntnis nehmen und dass der repressiven Politik Chinas gegenüber der muslimischen Minderheit mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Uiguren fordern Lieferketten zu überprüfen

Während einer Pressekonferenz in Tokyo am 28. August forderte eine Gruppe von Uiguren und Unterstützern japanische Firmen mit Fabriken in China auf, ihre Lieferketten gründlich zu untersuchen, um festzustellen, ob sie mit der anhaltenden Unterdrückung der Uiguren in Verbindung stehen.

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Im Februar sagte der Think Tank des Australian Strategic Policy Institute in einem Bericht, dass Zehntausende Uiguren zur Zwangsarbeit in China gezwungen werden. Der Bericht, in dem Regierungsdokumente und lokale Medienberichte zitiert wurden, identifizierte ein Netzwerk von mindestens 27 Fabriken in neun chinesischen Provinzen, in die mehr als 80.000 Uiguren aus Xinjiang umgesiedelt wurden.

Zwölf japanische Unternehmen wurden auch der Mittäterschaft bei der Massenunterdrückung der Uiguren beschuldigt, indem sie Lieferungen von Fabriken bezogen, die die muslimische Minderheit ausbeuten.

Firmen bestreiten Zwangsarbeit

Die Japanische Uigurenvereinigung hat von den fraglichen Unternehmen eine Erklärung zu ihren angeblichen Gewinnen aus der uigurischen Zwangsarbeit eingeholt.

Nach Angaben der Organisation äußerten sich vier der zwölf Unternehmen, darunter Sony Corp. und Panasonic Corp., nicht zur Situation an ihren Arbeitsplätzen oder über ihre Partnerunternehmen in China.

Die meisten der 12 Unternehmen gaben an, dass sie Unternehmen in ihren Lieferketten untersucht hätten, aber keine direkte Verbindung zu den Fabriken gefunden hätten, von denen angenommen wird, dass sie uigurische Zwangsarbeiter einsetzen, und verurteilten solche Praktiken.

Andere japanische Unternehmen, deren Namen in dem Bericht genannt wurden, haben jegliche Beteiligung an solchen Praktiken bestritten. Diese Unternehmen haben auch betont, dass der Einsatz von Zwangsarbeit gegen interne Richtlinien zur Verhinderung von Rechtsverletzungen verstößt.

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