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Umfrage bestätigt, dass viele Unternehmen in Japan Absätze bei Arbeitsschuhen von Frauen vorschreiben

Nur wenig Ausnahmen

Eine Umfrage der japanischen Zeitung Asahi Shimbun ergab, dass viele Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen die Höhe von Absätzen vorschreiben.

In Japan bekommt das Problem der Kleidervorschriften für Frauen in Unternehmen immer größere Beachtung. Die „KuToo“-Bewegung setzt sich gegen Regeln ein, die Frauen dazu zwingen, auf der Arbeit Schuhe mit Absätzen zu tragen.

In einer Umfrage, die die Asahi Shimbun bei 22 Unternehmen durchführte, deren Kundenbetreuer Uniformen tragen, gaben 19 Unternehmen an, dass sie Regeln für Schuhe der Mitarbeiterinnen haben, die direkten Kundenkontakt haben.

Je nach Unternehmen variieren die Regeln zu Schuhen mit Absätzen

Viele Fluggesellschaften und große Hotelbetreiber haben Regeln für die Höhe der Absätze von weiblichen Flugbegleitern und Empfangsmitarbeiterinnen.

Die Regeln bei Japan Airlines Co. besagen, dass Flugbegleiterinnen schwarze Pumps tragen müssen, die eine Absatzhöhe von 3 bis 4 Zentimetern und eine Breite von ca. 4 Zentimetern haben müssen.

Bei Nippon Airways Co. müssen die Schuhe aus schwarzem Leder, mit einem Absatz von 3 bis 5 Zentimetern, sein.

Imperial Hotel Ltd.  schreibt eine Absatzhöhe von 3 bis 5 Zentimetern vor, Hilton Tokyo eine Höhe von mindestens 1,5 Zentimetern und maximal 7 Zentimetern.

Isetan Mitsukoshi Holdings Ltd. gab an, dass sie keine Regeln für die Schuhe haben und auch Mitsubishi UFJ Financial Group Inc. erklärte, dass man die Mitarbeiter entscheiden lässt, was für Schuhe sie tragen.

Laut einer Umfrage von Business Insider Japan müssen mehr als 60 Prozent der Arbeitnehmerinnen Schuhe mit Absätzen tragen.

Petition gegen Schuhe mit Absätzen

Anfang Juni wurde dem japanischen Arbeitsministerium eine Petition überreicht, in der sich mehr als 18.000 Frauen gegen Kleidervorschriften aussprechen, die Schuhe  mit Absätzen vorschreiben.

Die Petition ist Teil der #KuToo-Bewegung, eine Mischung aus den japanischen Wörtern für Schuhe „Kutsu“ und Schmerz „Kutsuu“. Die Petition zeigt unter anderem auf Twitter die Auswirkungen solcher Schuhe zeigt.

Den Protest hatte die Schauspielerin Yumi Ishikawa eingeleitet, die im Januar einen Tweet veröffentlichte, in dem sie sich über die Kleiderordnung, die Schuhe mit Absätzen vorschreibt, beschwerte.

Der Tweet fand große Zustimmung und wurde fast 30.000 Mal geteilt.

Ablehnende Haltung von Japans Arbeitsminister

Die Antwort auf die Petition kam allerdings prompt. Japans Arbeitsminister Takumi Nemoto sagte während einer Sitzung des Parlamentsausschusses, dass es allgemein anerkannt ist Schuhe mit Absätzen zu tragen. Außerdem sei das Tragen notwendig und angemessen.

Dabei würde ein Verbot solcher Regeln in Unternehmen das Bestreben von Japans Premierminister Shinzo Abe entgegenkommen, der den Arbeitsmarkt für Frauen attraktiver gestalten will.

Quelle: AS

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