Stats

Anzeige
Home News Umfrage zeigt, dass Japans Mütter durch die Pandemie sehr gestresst sind

Frauen finden Erziehungsstil vieler Männer fragwürdig

Umfrage zeigt, dass Japans Mütter durch die Pandemie sehr gestresst sind

Laut einer Umfrage sind Japans Mütter durch die Pandemie sehr gestresst, während Männer Auswirkungen der Pandemie eher positiv sehen.

Mütter sind über ihre Ehepartner und ihre Kinder frustriert, die durch die Pandemie nun mehr Zeit zu Hause verbringen, so das Ergebnis der Umfrage von Yasuda Life Insurance Co.

Männer beteiligen sich mehr an der Kindeserziehung

Bezüglich ihrer sich verändernden elterlichen Situation während der Zeit der Pandemie, in der man zu Hause bleiben sollte, waren über 70 Prozent der Antworten von Männern positiv. 20,9 Prozent der Befragten antworteten: „Ich habe eine aktivere Rolle bei der Betreuung meines Kindes gespielt“ und 18,5 Prozent antworteten: „Meine Bindung zu meinem Kind hat sich vertieft“.

Mehr zum Thema:
Japanerinnen werden durch Bild der perfekten Mutter zusehends unter Druck gesetzt

Darüber hinaus antworteten 45,4 Prozent der männlichen Befragten, dass sie mehr Zeit für ihren Job als Vater aufwenden, seit sie anfingen, mehr zu Hause zu sein, was auf eine allgemeine Haltung der proaktiven Teilnahme der Männer an der Kindererziehung hindeutet.

Mütter finden die Erziehungsmethoden der Männer fragwürdig

Bei den Müttern gaben die meisten Befragten an: „Ich habe mehr zu tun“. Etwa 40 Prozent der weiblichen Antworten waren insgesamt negativ und sprachen von Stress. Dazu gehörte auch die Aussage: „Die Erziehungsmethoden meines Mannes irritieren mich“, was 11,3 Prozent der Befragten angaben.

Positive Antworten wie „Meine Bindung zu meinem Kind hat sich vertieft“ machten etwa die Hälfte der erfassten Antworten von Frauen aus. Darüber hinaus antwortete eine von vier Hausfrauen, deren Mann zu Hause zu arbeiten begann: „Ich möchte nicht, dass mein Mann in Zukunft von zu Hause aus arbeitet“.

Auf die Frage nach dem Grund antworteten 36,4 Prozent: „In der Familie entstehen Spannungen, weil mein Mann zu Hause ist, was sich negativ auf mein Kind auswirkt“.

Meiji Yasuda Life Insurance sagte zur Umfrage: „Es scheint, dass es viele Frauen gibt, die immer frustrierter werden, da sie nicht wie gewohnt, die Zügel in der Hand haben können, während die Kindertagesstätten geschlossen sind und die Ehemänner zunehmend von zu Hause aus arbeiten. Für verheiratete Paare ist es wichtig, routinemäßig zu kommunizieren, um die Kluft zwischen den Ansichten der einzelnen Personen zur Erziehung zu schließen“.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige