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HomeNachrichten aus JapanUmfragen zeigen, dass die Mehrheit der Wähler in Japan noch unentschlossen ist

Unentschlossenheit in diesem Jahr groß

Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Wähler in Japan noch unentschlossen ist

Der Wahlkampf für die Parlamentswahlen in Japan ist gestartet und in Umfragen führt die LDP in der Wählergunst.

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Die Daten zeigen allerdings auch, dass die Mehrheit der Menschen noch unentschlossen ist, welcher Partei sie ihre Stimme geben.

LDP weiterhin in der Gunst der Wähler vorn

So auch in einer landesweiten Telefonumfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News, bei der 29,6 Prozent der Befragten angaben, dass sie die LDP wählen werden, gefolgt von 9,7 Prozent, die sich für die CDP entschieden haben, die Komeito folgt mit 4,7 Prozent der Stimmen.

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Doch genauso wie bei anderen Umfragen, haben 40 Prozent der Befragten angegeben, dass sie noch nicht wissen, wen sie wählen werden.

Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass sich die Wähler in Japan eine Veränderung des Regierungsstils wünschen. 68,9 Prozent gaben an, dass der neue Premierminister Fumio Kishida nicht den Stil von Abe und Suga übernehmen sollte. Nur 26,7 Prozent gaben an, dass sie möchten, dass es so wie bisher in der japanischen Politik weitergeht.

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Die Zustimmung für Kishida liegt in dieser Umfrage bei 55,9 Prozent, deutlich mehr als in anderen Umfragen. Die Ablehnung liegt bei 32,8 Prozent, was auch von anderen Umfragen deutlich abweicht.

Viele wünschen sich ein Gleichgewicht zwischen Regierung und Opposition

45,2 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie es sich wünschen, dass es ein Gleichgewicht zwischen den Regierungsparteien und der Opposition im Parlament geben sollte, 13,9 Prozent wünschen sich einen Machtwechsel.

Für 34,7 Prozent ist das wichtigste politische Thema, das ihre Wahlentscheidung bestimmen wird, der Umgang der Parteien mit der derzeitigen Wirtschaftssituation, gefolgt vom Kampf gegen das Coronavirus und Maßnahmen zur Kindererziehung.

Insgesamt gaben bei der Umfrage 69,1 Prozent der Befragten an, dass sie ein geringes Interesse an den Parlamentswahlen haben, was in etwa den gleichen Prozentsatz bei einer Umfrage der Nachrichtenagentur bei den Wahlen im Jahr 2017 entspricht.

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