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HomeNachrichten aus JapanUmstrittene Insel Takeshima ist in alter Karte als Japanisch verzeichnet

Eine alte Karte liefert den Beweis

Umstrittene Insel Takeshima ist in alter Karte als Japanisch verzeichnet

Die Liancourt Rocks im Japanischen Meer sind eine Inselgruppe, die sowohl von Japan als auch von Süd- und Nordkorea als Territorium für sich beansprucht werden.

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Bis 1945 wurde sie von Japan verwaltet, das zu der Zeit Korea als Kolonie führte. Seit 1953 werden sie hingegen zu Korea gezählt, was den Konflikt jedoch erst startete, da sich beide Seiten im Recht sehen.

Bereits im 18. Jahrhundert ein Teil Japans?

Nun fand ein japanischer Wissenschaftler eine amerikanische Karte aus dem Jahr 1897, die die Inselgruppe als japanisches Hoheitsgebiet auszeichnet. Rikinobu Funasugi ist Privatdozent für Geschichte und Geografie an der Universität Shimane und zeigte die Karte als Beweis dafür, dass sie Inseln international als japanisch angesehen wurden, noch bevor die japanische Regierung sie 1905 offiziell in die Präfektur Shimane eingliederte.

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Herausgeber der Karte ist ein in New York ansässiger Enzyklopädie-Verlag. Sie befand sich in Besitz einer Person aus Okinoshima. Diese Stadt gehört selbst zu den strittigen Inseln. Durch die klare Farbeinteilung gelb: Japan und rosa: Korea lassen sich die Inseln eindeutig Japan zuordnen.

Die internationale Gemeinschaft bleibt neutral

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Auch ihre britischen und französischen Bezeichnungen finden auf der Karte Platz – die Hornet Inseln bzw. Liancourt Rocks. Diese Namen sind auch im Index unter japanischem Territorium aufgeführt. Im Japanischen wird diese Inselgruppe „Takeshima“ (竹島) genannt, während die von Koreanern als „Dokdo“ (獨島) bekannt ist.

Laut dem Privatdozenten Funasugi steht diese kürzlich entdeckte Karte in einer Reihe von französischen, britischen und deutschen Karten, die die Inselgruppe allesamt als japanisch ausweisen. Heutzutage wird die Inselgruppe international meist beim neutralen, englischen Namen Liancourt Rocks genannt, um keine Stellung zu beziehen.

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