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Umstrittene Kinderstatue von Fukushima wird entfernt

Noch vor Kurzem wurde über die Diskussionen berichtet, die die Staue in Fukushima Stadt auslöste. Sie stellt ein Kind im Strahlenschutzanzug dar.

Die am 3. August in der Nähe des JR-Bahnhofs Fukushima errichtete, 6,2 Meter hohe Statue „Sonnenkind“ sollte eigentlich ein Symbol der Hoffnung und Stärke der Bevölkerung sein, so der Künstler Kenji Yanobe. Sie sollte den Wunsch nach einer Welt ohne Atomkatastrophen repräsentieren.

Die kindliche Darstellung sollte die gebeutelten Bewohner Fukushimas aufheitern. Doch viele akzeptierten diese Darstellung nicht. In ihren Augen lässt die Figur die Öffentlichkeit glauben, dass die Bewohner der Region nach der Atomkatastrophe und dem Tsunami 2011 derartige Anzüge zum Leben benötigen.

Fukushimas Bürgermeister Hiroshi Kohata gab nun am Dienstag die Entfernung der Statue bekannt. Damit soll die negative Konfrontation der Bewohner in und um Fukushima mit der Figur beendet werden. Bis vergangenen Montag wurde eine Umfrage unter der Bevölkerung durchgeführt, 110 Personen nahmen teil. Die meisten Reaktionen waren negativ. Sie forderten die Entfernung oder Verlegung der Figur. Allein 22 Personen reagierten positiv. Sie begrüßten eine Signalwirkung in der Gegend. 2011 erlebte die Welt mit der Havarie des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima Daiichi und dem Tsunami eine ihrer schlimmsten Nuklearkatastrophen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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